Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

Besucher seit dem 13.3.2013

Neues von Neubauer:

Juli 2020

3 Wochen der diesjährigen Sommerferien mussten wir für unseren 1. Teil des "Großprojekts 2020" opfern:

  • Erneuerung der Stromversorgung für die Wohnanlage Paulihof 1,
  • Erweiterung der Parkplatzanlage,
  • Vorbereitung für die Installation einer Ladestation für E-Autos,
  • Vergrößerung Außengelände der Ceremoni

Natürlich sind wir mit den Arbeiten nicht fertig geworden, unsere Zwischenziele haben wir aber erreicht - Ende September diesen Jahres geht es weiter

Den Graben für das Stromkabel erkennt man doch, oder?
... hier entstehen Parkplätze mit E-Ladestation

August 2020

Seit fast 40 Jahren habe ich meine Einkommensteuererklärung alleine erarbeitet und mit "meinem" Finanzamt einen vernünftigen Umgang gepflegt.

Ich habe im Jahr 2010 eine 14-tägige, durchaus lehrreiche Einkommensteuer-Außenprüfung erlebt und auch sonst immer ein offenes Ohr bei den Sachbearbeitern gefunden.

Jetzt scheint es ein Problem zu geben!?

Ich benutze für meine Steuererklärungen wohlmöglich die falschen Vordrucke (meine Interpretation des jüngsten Schriftverkehrs)!!! 

Ich bin seit Tagen und Wochen mit der Aufarbeitung meiner Unterlagen für einen anstehenden Beratungstermin bei einer Steueranwältin beschäftigt ... es kann doch nicht sein, dass man (obwohl man es will und über so viele Jahre auch getan hat) die eigene Steuer nicht ohne steuerfachliche und -rechtliche Hilfe erklären kann!?

Ende August steht ein erster Beratungstermin an und dann sehe ich weiter. Irgendwer müsste mal irgendwas gegen diesen Steuerwahnsinn unternehmen ...

 

Am 27.8.2020 wollte ich - wie jeden Morgen auch - unsere letzte "Kellerkatze" Lieschen versorgen. Sie lag mit einer schweren Schulter- und Brustverletzung vor "ihrer" Kellertür und war offensichtlich schon ein paar Stunden tot. Wir vermuten einen Verkehrsunfall als Ursache, der Anblick war einfach nur schrecklich. Ich zeige von daher lieber ein Bild aus vergangenen Tagen von ihr, um sie in schöner Erinnerung zu behalten ...

 

Manchmal kann man eigentlich nur den Kopf schütteln: Irgendwer hat das Gerücht in die Welt gesetzt, dass wir den Paulihof (oder zumindest Teile davon) verkauft haben!? Wer das warum bzw. woraus geschlussfolgert hat, ist uns ein völliges Rätsel! Für diejenigen, die dieses Gerücht auch gehört haben: Wir haben nicht verkauft und wir werden auch nicht verkaufen - dafür ist es hier viel zu schön!

September 2020

Das Projekt "Erneuerung der Stromversorgung Paulihof 1" geht in die zweite Runde.

Nachdem wir im Sommer die ersten 150 Meter Starkstromkabel in der Erde verbuddelt haben, sind jetzt die letzten Meter dran - die haben es allerdings in sich!

Wir bekommen insgesamt 5 neue Hausanschlüsse auf dem Paulihof, so dass zukünftig jede Wohneinheit einen eigenen Stromanschluss und -zähler haben wird. Das war bislang nicht der Fall. Wenn wir fertig sind, werde ich unter der Rubrik `Projekte Paulihof´ den gesamten Bauverlauf dokumentieren.

 

Die letzten 50 Meter mit Hausanschlussgräben

Oktober 2020

Als ob uns das Projekt "Stromerneuerung" nicht schon genug auf Trapp hält: Morgen (8.10.2020) haben wir einen weiteren Beratungstermin bei unserer Steuerfachanwältin. Mittlerweile hat uns unser Finanzamt eine Fristverlängerung zur Abgabe der Steuererklärungen eingeräumt und nun werden wir sehen, wie wir uns im Einklang mit den Steuergestzen zukünftig aufstellen werden. Es ist zwar schräg, aber offensichtlich muss man seine Unternehmung nach den Steuergesetzen ausrichten - und ich dachte immer andersherum wird ein Schuh draus!? 

 

Unsere Mitbewohnerin Ute hat sich ein eigenes Haus gekauft und uns eröffnet, dass sie wohl zum 1.3.2021 wegziehen wird. Zwar haben wir noch kein Kündigungsschreiben von ihr erhalten, die Suchanzeige für eine Nachmieterin oder einen Nachmieter werden wir aber schon bald aufgeben. Hoffentlich haben wir wieder ein glückliches Händchen bei der Auswahl von der oder dem nächsten Nachbarn! Warten wir es mal ab ...

offene Wohnküche in der frei werdenden Wohnung
www.lottoview.de

Die Behördenstrukturen beim Denkmalschutz

Ich möchte erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen und von vornherein klarstellen, dass Sabrina und mir der Denkmalschutz sehr am Herzen liegt …

Als wir uns 2005 in das Abenteuer „Paulihof 1“ stürzten wussten wir, dass fortan der Denkmalschutz bei all unseren Bauaktivitäten eine große Rolle spielen würde.

Uns war auch klar, dass das gesamte Vorhaben durch die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben, Abstimmungs- und Genehmigungsverpflichtungen teurer und zeitintensiver werden würde.

 

Was wir aber nicht wussten ist, dass die handelnden Personen gottgleich auftreten, jegliches Fingerspitzengefühl verloren haben und die Eigentümer von Denkmälern aber auch die Steuerzahler ganz offensichtlich mit „Golddukateneseln“ verwechseln.

Bevor ich diese gewagte These anhand von Beispielen unter "immer nur Ärger ..." belegen möchte, muss ich Sie mit den Strukturen der Denkmalschutzbehörden vertraut machen – man versteht sonst nur die Hälfte und erst recht nicht unsere Emotionen im Zusammenhang mit diesem Thema!

Die oberste Denkmalschutzbehörde

Ich war bislang immer der Meinung, dass das Handeln der MitarbeiterInnen des Landesamtes für Denkmalschutz der Aufsicht und den Weisungen eines Ministers/einer Ministerin als oberste Behörde unterläge - wie (fast) jedes andere Verwaltungshandeln auf Landesebene auch!? Dies scheint aber ein Trugschluss zu sein!?

Die obere Denkmalschutzbehörde

Das Landesamt für Denkmalpflege ist als „Ober- und Fachbehörde“ für „die Pflege und den Schutz der Kulturdenkmäler laut gesetzlichem Auftrag“ zuständig und weisungsunabhängig in ihrem Handeln und ihren Entscheidungen. Von daher bleibt jedem Betroffenen nur der Weg zum Verwaltungsgericht, wenn man eine Entscheidung der Behördenmitarbeiter hinterfragen möchte.

Sie glauben nicht, dass die Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege weisungsungebunden agieren können? Dann sind die nachfolgenden Artikel aus den Schleswiger Nachrichten genau das Richtige für Sie:

Nun aber weiter mit den Behördenstrukturen und -zuständigkeiten:

Die untere Denkmalschutzbehörde

Neben dem Landesamt für Denkmalpflege gibt es auf Ebene der Kreisverwaltung bzw. der kreisfreien Städte die „Unteren Denkmalschutzbehörden“. Sie sind für alle Eigentümer von Denkmälern die alleinigen Ansprechpartner, wenn es um bauliche Veränderungen an einem Denkmal geht.

Bei dem Kreis Schleswig-Flensburg besteht die Behörde aus einer einzigen Person, die nebenbei auch noch andere Verwaltungsaufgaben hat!

Alleine im Kreis Schleswig-Flensburg gab es bereits vor der Gesetzesnovelle 2015 über 900 eingetragene Kulturdenkmäler, von denen sich alleine 238 in der Stadt Schleswig befinden. Sie können sicher sein, dass die Zahl der Denkmale sich noch wesentlich erhöht hat. Hier gelangen Sie zur Liste der eingetragen Denkmäler in Schleswig-Holstein

Folgen Sie ruhig mal dem obenstehenden Link – vielleicht gehört Ihnen ja auch ein Kulturdenkmal und Sie wissen es gar nicht … ein durchaus denkbares Szenario, denn die Behörden reden nicht mit den betroffenen Eigentümern! Auch diese Aussage treffe ich nicht „einfach so“.

Quelle: SHZ vom 26.8.2014

Nun ein paar einführende Worte zu der Praxis der Behörden im Umgang mit den denkmalschutzrechtlichen Vorschriften.

Nehmen wir einmal an, Sie wollen die gut 50 Jahre alten Fenster Ihres Hauses gegen neue, energetisch hochwertige Fenster austauschen. Möglicherweise weil die Fenster nicht mehr richtig schließen und Sie ständigem Luftzug ausgesetzt sind, oder weil Ihre Heizungsrechnung in schwindelerregende Höhen steigt oder weil Sie auch mit einem Auge auf den Klimaschutz schielen oder weil die alten Fenster irreparabel kaputt sind und wirklich nicht mehr gut aussehen. Genau diese Gründe - und zwar alle - haben mich zu so einem Entschluss bewogen!

 

Während Sie Kontakt zu einem Tischler Ihres Vertrauens aufnehmen, sich einen Kostenvoranschlag geben lassen, dann den Auftrag erteilen und in wenigen Wochen mit den neuen Fenstern leben dürfen, stelle ich einen schriftlichen Antrag an die Untere Denkmalschutzbehörde – in meinem Fall an die des Kreises Schleswig-Flensburg.

 

Und was mir dann passiert ist, können Sie auf der Seite "immer nur Ärger ..." nachlesen.