Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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Neues von Neubauer:

Mai - Juni 2019

Nicht nur Günther ist bei uns auf dem Paulihof eingezogen (der kleinen Wildgans fehlt es komplett am Respekt vor uns Menschen, den Katzen und unserem Landseer Molly), wir haben seit dem 15.5.2019 auch eine neue "feste" Mitbewohnerin auf dem Paulihof! Hoffentlich bleiben die Beiden ganz lange bei uns! 

Juli - August 2019

Während der Hochsaison - auch in diesem Jahr wieder mit vielen tollen Gästen - bleibt nicht viel Zeit, um neue Projekte anzugehen ... die ein oder andere Reparatur stand noch an, die wir bisher immer "geschoben" haben.

September - Oktober 2019

Wir haben unser "kleines" Haus auf dem Paulihof mit einer fast 50m² großen Terrasse aufgewertet - das war das erste unserer "Herbstprojekte" in meinem fast 5-wöchigen-Herbsturlaub!

Dann musste im Nordwesten unseres Grundstückes der Zaun erneuert und vor allem der obere Teich profiliert werden. Bei diesen Arbeiten wurde deutlich, dass auch diese Teichanlage dringend gereinigt werden muss! Alle Zuläufe sind komplett versandet, halbe Bäume findet man im Schlamm und der Überlauf ist auch nicht mehr richtig funktionstüchtig! Das könnte eines unserer 2020er-Projekte werden ...

Anschließend ging es für uns zum ersten Mal nach Mallorca, dort natürlich in eine Ferienwohnung. Was soll ich sagen? Es war fast so schön wie in Schleswig :-) Zum Glück hatten wir alles selbst gebucht, so dass die Thomas-Cook-Pleite uns nicht getroffen hat. 

Altstadt von Palma

Zurück in Schleswig hat uns zum zweiten Mal in diesem Jahr unsere Regenentwässerung in Atem gehalten! Dieses Mal staute sich das Wasser im Regenrückhaltebecken auf und der Rückstau drohte unsere Keller zu fluten. 

Dank der schnellen Hilfe der Fa. Albrecht konnten wir das Schlimmste verhindern. Jetzt haben wir endlich unser nächstes Projekt für die kommenden Monate: Entschlammen des Rückhaltebeckens.

Und noch eine schlechte Nachricht: Günther ist weg :-(

Günther kurz vorm "Abflug" ...

 

Wir haben uns schweren Herzens entschlossen, die Ferienwohnung II Paulihof wieder in die Festvermietung zu geben. Es gab eine Flut an Anfragen, so dass wir zwischen den vielen Interessenten sprichwörtlich die Qual der Wahl hatten. Schlußendlich haben wir uns für eine alleinstehende junge Frau entschieden, die mit ihrer Persönlichkeit unsere Gemeinschaft auf dem Paulihof bereichern wird.

Der Mietvertrag ist unterschrieben und nun freuen wir uns auf ihren Einzug im Januar ...

www.lottoview.de

Die Behördenstrukturen beim Denkmalschutz

Ich möchte erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen und von vornherein klarstellen, dass Sabrina und mir der Denkmalschutz sehr am Herzen liegt …

Als wir uns 2005 in das Abenteuer „Paulihof 1“ stürzten wussten wir, dass fortan der Denkmalschutz bei all unseren Bauaktivitäten eine große Rolle spielen würde.

Uns war auch klar, dass das gesamte Vorhaben durch die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben, Abstimmungs- und Genehmigungsverpflichtungen teurer und zeitintensiver werden würde.

 

Was wir aber nicht wussten ist, dass die handelnden Personen gottgleich auftreten, jegliches Fingerspitzengefühl verloren haben und die Eigentümer von Denkmälern aber auch die Steuerzahler ganz offensichtlich mit „Golddukateneseln“ verwechseln.

Bevor ich diese gewagte These anhand von Beispielen unter "immer nur Ärger ..." belegen möchte, muss ich Sie mit den Strukturen der Denkmalschutzbehörden vertraut machen – man versteht sonst nur die Hälfte und erst recht nicht unsere Emotionen im Zusammenhang mit diesem Thema!

Die oberste Denkmalschutzbehörde

Ich war bislang immer der Meinung, dass das Handeln der MitarbeiterInnen des Landesamtes für Denkmalschutz der Aufsicht und den Weisungen eines Ministers/einer Ministerin als oberste Behörde unterläge - wie (fast) jedes andere Verwaltungshandeln auf Landesebene auch!? Dies scheint aber ein Trugschluss zu sein!?

Die obere Denkmalschutzbehörde

Das Landesamt für Denkmalpflege ist als „Ober- und Fachbehörde“ für „die Pflege und den Schutz der Kulturdenkmäler laut gesetzlichem Auftrag“ zuständig und weisungsunabhängig in ihrem Handeln und ihren Entscheidungen. Von daher bleibt jedem Betroffenen nur der Weg zum Verwaltungsgericht, wenn man eine Entscheidung der Behördenmitarbeiter hinterfragen möchte.

Sie glauben nicht, dass die Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege weisungsungebunden agieren können? Dann sind die nachfolgenden Artikel aus den Schleswiger Nachrichten genau das Richtige für Sie:

Nun aber weiter mit den Behördenstrukturen und -zuständigkeiten:

Die untere Denkmalschutzbehörde

Neben dem Landesamt für Denkmalpflege gibt es auf Ebene der Kreisverwaltung bzw. der kreisfreien Städte die „Unteren Denkmalschutzbehörden“. Sie sind für alle Eigentümer von Denkmälern die alleinigen Ansprechpartner, wenn es um bauliche Veränderungen an einem Denkmal geht.

Bei dem Kreis Schleswig-Flensburg besteht die Behörde aus einer einzigen Person, die nebenbei auch noch andere Verwaltungsaufgaben hat!

Alleine im Kreis Schleswig-Flensburg gab es bereits vor der Gesetzesnovelle 2015 über 900 eingetragene Kulturdenkmäler, von denen sich alleine 238 in der Stadt Schleswig befinden. Sie können sicher sein, dass die Zahl der Denkmale sich noch wesentlich erhöht hat. Hier gelangen Sie zur Liste der eingetragen Denkmäler in Schleswig-Holstein

Folgen Sie ruhig mal dem obenstehenden Link – vielleicht gehört Ihnen ja auch ein Kulturdenkmal und Sie wissen es gar nicht … ein durchaus denkbares Szenario, denn die Behörden reden nicht mit den betroffenen Eigentümern! Auch diese Aussage treffe ich nicht „einfach so“.

Quelle: SHZ vom 26.8.2014

Nun ein paar einführende Worte zu der Praxis der Behörden im Umgang mit den denkmalschutzrechtlichen Vorschriften.

Nehmen wir einmal an, Sie wollen die gut 50 Jahre alten Fenster Ihres Hauses gegen neue, energetisch hochwertige Fenster austauschen. Möglicherweise weil die Fenster nicht mehr richtig schließen und Sie ständigem Luftzug ausgesetzt sind, oder weil Ihre Heizungsrechnung in schwindelerregende Höhen steigt oder weil Sie auch mit einem Auge auf den Klimaschutz schielen oder weil die alten Fenster irreparabel kaputt sind und wirklich nicht mehr gut aussehen. Genau diese Gründe - und zwar alle - haben mich zu so einem Entschluss bewogen!

 

Während Sie Kontakt zu einem Tischler Ihres Vertrauens aufnehmen, sich einen Kostenvoranschlag geben lassen, dann den Auftrag erteilen und in wenigen Wochen mit den neuen Fenstern leben dürfen, stelle ich einen schriftlichen Antrag an die Untere Denkmalschutzbehörde – in meinem Fall an die des Kreises Schleswig-Flensburg.

 

Und was mir dann passiert ist, können Sie auf der Seite "immer nur Ärger ..." nachlesen.