Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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Neues von Neubauer:

Januar 2019

Das Jahr 2019 fängt gleich gut an: Unsere Heizungsanlage spielt seit Heiligabend völlig verrückt und löst regelmäßig eine "Sicherungskette" (???) aus! Am 7.1. kommt Hilfe - bis dahin werden wir sie im Handbetrieb am Laufen halten müssen.

 

Sonst ist alles gut, wir hatten sehr nette Gäste über die Feiertage und achten die nächsten 10 Wochen mal wieder (wie jedes Jahr) auf unser Gewicht und unsere Gesundheit.

Die Arbeiten an unserem Ferienhaus Missunde ruhen noch, ab dem 8.1.2019 geht es dort aber weiter. Noch vor Weihnachten 2018 haben wir 4 neue Terrassentüren in die Südfassade eingebaut, jetzt konzentrieren wir uns vorrangig auf den Umbau im Inneren.

Seeseite vorher und nachher

Februar 2019

Auch das noch:

Anfang Februar wurde bekannt, dass die Airline "Germania" Insolvenz angemeldet hat. Eigentlich ist das keine allzu dramatische Meldung, nur:

Germania war die einzige Fluggesellschaft, die einen Direktflug von Hamburg nach Süd-Zypern angeboten hat und wir mit ihr immer unseren Sohn Niklas auf der Insel besucht haben. 

Zwei Hin- und Rückflüge (April und September) haben wir schon gebucht, das Geld für die Flugtickets müssen wir nun wohl abschreiben.

Glück im Unglück: Wir hatten uns noch keine Ferienwohnung und noch keinen Mietwagen auf Zypern reserviert!

Unser Fazit:

Wären wir Ihrem Beispiel mal gefolgt und hätten Urlaub in Schleswig gebucht ...!

Dafür gehen aber wenigstens die Renovierungsarbeiten an meinem Ferienhaus Missunde gut voran, neben dem Innenausbau nutze ich auch jede Regenpause für längst überfällige "Pflegeschnitte" im Garten.

Gartenanlage vorher und nachher

Und plötzlich waren wieder 3 "Wildkatzen" auf dem Paulihof ... eine kleine, freche aber liebenswerte Katze hat sich hier ihr neues Zuhause gesucht. Wir konnten sie wenige Wochen später an einen Bekannten vermitteln, bei dem sie es jetzt richtig gut hat.

März - April 2019

Noch immer ist bei uns der Wurm drin: Nach den heftigen Regengüssen im März gab es Hochwasseralarm im Heizungskeller auf dem Paulihof! Ganz offensichtlich ist eine Regenwasserleitung verstopft und nun drückt das Wasser im Keller hoch.

Da hilft nur noch pumpen, schippen ...
... und die Leitungen freibuddeln.

Dafür haben wir aber das Ferienhaus Missunde mittlerweile fertiggestellt und wir erwarten nun die ersten Gäste in 2019!

Das Ergebnis kann man vorzeigen - finde ich jedenfalls!
www.lottoview.de

Die Behördenstrukturen beim Denkmalschutz

Ich möchte erst gar keinen Zweifel aufkommen lassen und von vornherein klarstellen, dass Sabrina und mir der Denkmalschutz sehr am Herzen liegt …

Als wir uns 2005 in das Abenteuer „Paulihof 1“ stürzten wussten wir, dass fortan der Denkmalschutz bei all unseren Bauaktivitäten eine große Rolle spielen würde.

Uns war auch klar, dass das gesamte Vorhaben durch die denkmalschutzrechtlichen Vorgaben, Abstimmungs- und Genehmigungsverpflichtungen teurer und zeitintensiver werden würde.

 

Was wir aber nicht wussten ist, dass die handelnden Personen gottgleich auftreten, jegliches Fingerspitzengefühl verloren haben und die Eigentümer von Denkmälern aber auch die Steuerzahler ganz offensichtlich mit „Golddukateneseln“ verwechseln.

Bevor ich diese gewagte These anhand von Beispielen unter "immer nur Ärger ..." belegen möchte, muss ich Sie mit den Strukturen der Denkmalschutzbehörden vertraut machen – man versteht sonst nur die Hälfte und erst recht nicht unsere Emotionen im Zusammenhang mit diesem Thema!

Die oberste Denkmalschutzbehörde

Ich war bislang immer der Meinung, dass das Handeln der MitarbeiterInnen des Landesamtes für Denkmalschutz der Aufsicht und den Weisungen eines Ministers/einer Ministerin als oberste Behörde unterläge - wie (fast) jedes andere Verwaltungshandeln auf Landesebene auch!? Dies scheint aber ein Trugschluss zu sein!?

Die obere Denkmalschutzbehörde

Das Landesamt für Denkmalpflege ist als „Ober- und Fachbehörde“ für „die Pflege und den Schutz der Kulturdenkmäler laut gesetzlichem Auftrag“ zuständig und weisungsunabhängig in ihrem Handeln und ihren Entscheidungen. Von daher bleibt jedem Betroffenen nur der Weg zum Verwaltungsgericht, wenn man eine Entscheidung der Behördenmitarbeiter hinterfragen möchte.

Sie glauben nicht, dass die Mitarbeiter des Landesamts für Denkmalpflege weisungsungebunden agieren können? Dann sind die nachfolgenden Artikel aus den Schleswiger Nachrichten genau das Richtige für Sie:

Nun aber weiter mit den Behördenstrukturen und -zuständigkeiten:

Die untere Denkmalschutzbehörde

Neben dem Landesamt für Denkmalpflege gibt es auf Ebene der Kreisverwaltung bzw. der kreisfreien Städte die „Unteren Denkmalschutzbehörden“. Sie sind für alle Eigentümer von Denkmälern die alleinigen Ansprechpartner, wenn es um bauliche Veränderungen an einem Denkmal geht.

Bei dem Kreis Schleswig-Flensburg besteht die Behörde aus einer einzigen Person, die nebenbei auch noch andere Verwaltungsaufgaben hat!

Alleine im Kreis Schleswig-Flensburg gab es bereits vor der Gesetzesnovelle 2015 über 900 eingetragene Kulturdenkmäler, von denen sich alleine 238 in der Stadt Schleswig befinden. Sie können sicher sein, dass die Zahl der Denkmale sich noch wesentlich erhöht hat. Hier gelangen Sie zur Liste der eingetragen Denkmäler in Schleswig-Holstein

Folgen Sie ruhig mal dem obenstehenden Link – vielleicht gehört Ihnen ja auch ein Kulturdenkmal und Sie wissen es gar nicht … ein durchaus denkbares Szenario, denn die Behörden reden nicht mit den betroffenen Eigentümern! Auch diese Aussage treffe ich nicht „einfach so“.

Quelle: SHZ vom 26.8.2014

Nun ein paar einführende Worte zu der Praxis der Behörden im Umgang mit den denkmalschutzrechtlichen Vorschriften.

Nehmen wir einmal an, Sie wollen die gut 50 Jahre alten Fenster Ihres Hauses gegen neue, energetisch hochwertige Fenster austauschen. Möglicherweise weil die Fenster nicht mehr richtig schließen und Sie ständigem Luftzug ausgesetzt sind, oder weil Ihre Heizungsrechnung in schwindelerregende Höhen steigt oder weil Sie auch mit einem Auge auf den Klimaschutz schielen oder weil die alten Fenster irreparabel kaputt sind und wirklich nicht mehr gut aussehen. Genau diese Gründe - und zwar alle - haben mich zu so einem Entschluss bewogen!

 

Während Sie Kontakt zu einem Tischler Ihres Vertrauens aufnehmen, sich einen Kostenvoranschlag geben lassen, dann den Auftrag erteilen und in wenigen Wochen mit den neuen Fenstern leben dürfen, stelle ich einen schriftlichen Antrag an die Untere Denkmalschutzbehörde – in meinem Fall an die des Kreises Schleswig-Flensburg.

 

Und was mir dann passiert ist, können Sie auf der Seite "immer nur Ärger ..." nachlesen.