Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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Neues von Neubauer:

März 2020

Auch in diesem Winterhalbjahr gab es an und in meinem Ferienhaus "Missunde" noch so einiges zu tun ... jetzt ist auch das Schlafzimmer II und ein Außenschuppen fertig geworden.

Mit Beginn der Mähsaison haben wir uns einen kleinen Mähroboter zugelegt. Wir sind wirklich gespannt, ob er unsere unwegsame Rasenfläche in den Griff bekommt und ob sein Einsatz tatsächlich die Wühlmäuse und Maulwürfe fernhält!? Er ist von der Firma Worx und für eine maximale Flächengröße von 1000m² ausgelegt. 

Corona - Corona - Corona ... es ist zum verzweifeln!

Ein paar Informationen, die Ihre Reise betreffen können, stelle ich auf der Startseite zur Verfügung. 

Fast allen Gästen mit geplanter Anreise bis einschließlich 17.5.2020 (außer Geschäftsreisenden) musste ich leider absagen.

 

Es gibt auch in diesen schwierigen Zeiten einfach unglaublich schöne Erlebnisse: 

Nicht nur, dass viele Gäste auf eine sofortige Rückzahlung ihres Reisepreises verzichten und die Summe mit der nächsten Buchung verrechnen lassen wollen, ein Gast aus Berlin hat sogar auf einen großen Teil ihrer Anzahlung komplett verzichtet und die restliche Summe auch noch als Guthaben bei mir gelassen! Ich bin von so viel Mitgefühl und Unterstützung einfach nur überwältigt und kann schlichtweg einfach nur DANKE sagen!

 

April 2020

Natürlich nutzen wir die Zeit ohne Gäste für liegengebliebene Arbeiten: Hier optimieren wir die Dachschrägen-Dämmung an dem Ferienhaus "Am Hafen I" und hatten gleich die Möglichkeit ein riesiges Wespennest aus dem letzten Jahr zu entfernen.

... und auch auf dem Paulihof gibt es immer irgendetwas zu tun. Die alten Holz-Fensterläden brauchen einen neuen Farb- und Schutzanstrich, gleichzeitig musste in dem Zuge auch das ein oder andere Holzbrett repariert werden.

... nun sehen sie wieder schick aus!

www.lottoview.de

... immer nur Ärger mit dem Denkmalschutz

Nachdem wir vor dem Verwaltungsgericht in Schleswig einen Vergleich (siehe auch "Denkmalschutz") erzielen konnten, haben wir im April 2013 die Genehmigung zur Erneuerung unserer Fenster und Türen in dem Wohnhaus Paulihof 1 bekommen.

 

Nach Abschluss des ersten Bauabschnitts - Erneuerung zweier Fenster im Obergeschoss -, habe ich einen Antrag auf Austellung eines Steuerbescheids zur Berücksichtigung der Erhaltensaufwendungen bei meiner Einkommensteuerberechnung gestellt.

 

Zur Erklärung:

Besitzer eines Kulturdenkmals können die Kosten zum Erhalt eines Denkmals steuerlich 10 Jahre lang mit jährlich 9% der bescheinigten Aufwendungen geltend machen.

Wenn ich beispielsweise 10.000€ für die Erneuerung von Fenstern ausgebe, dann kann ich 10 Jahre lang 900€ meines Einkommens  pro Jahr steuerfrei behalten. Bei einem Steuersatz von 25% bedeutet dies über den Daumen eine Steuerersparnis von 225€ ...

Richtig, damit ist nicht gemeint, dass ich im Jahr 225€ vom Staat bekomme! Nein, ich muss "nur" 225€ weniger Steuern zahlen!

 

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass wir finanzielle Zuschüsse von irgendwem für den Erhalt des Denkmals bekommen. Das stimmt nicht. Wir haben bis heute noch nicht einen Cent Zuschüsse für erhaltende Baumaßnahmen bekommen. Es gibt zwar jede Menge Auflagen vom Staat, bezahlen müssen wir die (Mehr-)Kosten, die daraus resultieren.

 

Aber zurück zu unserem Antrag auf steuerliche Berücksichtigung der Kosten für die Fenstererneuerung. Für unseren ersten Bauabschnitt (Erneuerung zweier Fenster) haben wir die Kosten trotz Genehmigung nicht bescheinigt bekommen.

Als Begründung wurde die fehlende Abstimmung zwischen uns und dem Landesamt für Denkmalpflege angeführt! Wir haben über 2,5 Jahre geklagt und ständigen Kontakt mit der Denkmalschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg gehabt - die dann auch die Genehmigung zur Fenstererneuerung erteilt hat. Das Landesamt für Denkmalpflege war zu jedem Gerichtstermin beigeladen, nahm aber nicht ein einziges Mal teil. Ich habe nur die Erklärung für dieses willkürliche Verhalten der Landesbehörde, dass eine Mitarbeiterin sich persönlich angegriffen fühlt.