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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?
Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?
Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist):
Neues von Neubauer:
Dezember 2025
Auch der Dezember startete mit Terminen mit Handwerksbetrieben für die Wärmewende auf dem Paulihof - es wird immer deutlicher: Das Projekt "Wärmepumpen" wird umfangreicher, als wir es uns gedacht haben. Trotzdem bleiben wir dran und warten auf die Angebote zur Umsetzung ...
Zudem haben sich die Stadtwerke Neumünster gemeldet und wollen ein Glasfaser-Breitbandanschluss auch auf dem Paulihof anbieten. Wir können es noch nicht so richtig glauben, haben aber bereits einen Vorvertrag abgeschlossen - die Vorarbeiten für einen Glasfaseranschluss haben wir schon 2022 erledigt.
Nachdem wir am 19.12.2025 der Firma Brix Energy den Auftrag zur Installation unserer PV-Anlage erteilt haben, haben wir auch dafür mit den ersten Vorarbeiten begonnen. In unserem Holzlagerschuppen sollen die Speicher aufgestellt werden - dafür müssen wir eine neue Stromleitung am Fuß der Fassade legen.
Liebe Gäste und Leser meiner Homepage!
Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und möchte mich für die jahrelange Treue bedanken. 2026 wird nicht langweilig werden, am meisten freue ich mich aber auf Ihre Besuche. Bleiben oder werden Sie gesund und zuversichtlich!
Januar 2026
Eine Mitbewohnerin unserer Hofanlage wird zum 1.3.2026 nach über 10 Jahren aus persönlichen Gründen wegziehen.
Die Nachmietersuche hat genau 1 Stunde gedauert, nun freuen wir uns auf neue Nachbarn zum Sommer!
Am 9.1.2026 hatten wir mal wieder ein "Jahrzehnt-Hochwasser" mit einem Pegelstand von ca. 645cm. Leider war der Pegel im Schleswiger Stadthafen ausgefallen, orientiert haben wir uns an der Pegelstation Füsing.
Es war mal wieder äußerst knapp für unsere Häuser am Hafen!
Den ruhigen Jahresanfang haben wir - solange wir kein Schnee schieben mussten - mit Auf- und Umräumarbeiten in unserer "Waschküche" verbracht ... das musste auch mal sein.
Das Finanzamt hat sich mal wieder gemeldet - dieses Mal ging es um die Grundsteuer für unsere "Ceremoni". Unser Einspruch war erfolgreich und wir haben bereits einen neuen Bescheid!
Wir haben nach jahrelanger Suche eine Versicherung gefunden, welche Ostsee-Sturmflutschäden absichert!
Die Itzehoer Versicherung hat uns zum 1.2.2026 mit unseren Häusern am Stadthafen tatsächlich aufgenommen. Die Prämie ist trotz hoher Selbstbeteiligung zwar kein Schnapper, trotzdem sind wir heilfroh. Ich werde das Thema Versicherungen noch vertiefen ...
Februar 2026
Schnee - Schnee - Schnee! Dazu hatten wir tagelangen Oststurm und häufig zweistellige Minusgrade. Das war ein bitterkalter Jahresstart mit ständigem Schneeschieben, einen solch strengen Winter hatten wir über 10 Jahre nicht.
Wie soll es auch anders sein? Inmitten der Kältewelle machte unsere Heizungsanlage schlapp! Letztendlich war "nur" ein kleines Reglungsgerät defekt und wir konnten den Fehler selbst beheben - aber Nerven hat es trotzdem gekostet ...
Wir haben ein weiteres Angebot für eine Wärmepumpenlösung auf dem Paulihof erhalten: 300.000€ zuzüglich Kosten für notwendige Erdarbeiten hat die nächste Fachfirma aufgerufen. Damit steht fest, dass wir uns von dieser Form einer Heizugserneuerung verabschieden - das ist für uns schlicht nicht zu finanzieren.
Am 12.2.2026 fand auf Einladung der IHK und der OstseefjordSchlei eine nicht-öffentliche Informationsveranstaltung zur neuen Bettensteuer in Schleswig statt. Die Verwaltung um unseren neuen Bürgermeister hat die Einführung dieser Steuer verteidigt und zeigte sich wenig gesprächs- bzw. kompromissbereit. Die Steuer kommt, wir können es nicht ändern!
Post vom Finanzamt: Unser Einspruch gegen den Grundsteuerbescheid für die Hofanlage Paulihof war erfolgreich, Grund zur Freude kommt dennoch nicht auf. Trotz des neuen Bescheids sinkt die Grundsteuer B nur minimal auf jetzt 2.529,32€ und bleibt damit nahezu auf dem Niveau der angefochtenen Summe. Wir und unsere Mieter haben bislang 1.050,08€ gezahlt und haben damit eine Erhöhung um 240% zu verkraften ... soviel zum Thema "bezahlbarer Wohnraum".
Wir wühlen uns durch unsere Versicherungsordner und hatten am 24.2.2026 zwei Vertreter der Itzehoer Versicherung zu Besuch. Sie haben sich unser Ferienhaus am Hafen angesehen und eine finale Deckungszusage abgegeben. Jetzt sind wir auch gegen Schäden durch ein Ostseehochwasser abgesichert - das kostet zwar sehr viel Geld, beruhigt aber ungemein.
Sie möchten einen Kommentar oder eine Bewertung zu meinen Ferienunterkünften oder auch zu meinen Themen hinterlassen? Ich freue mich über jede (auch kritische) Nachricht ...
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Wir haben uns die Anschaffung des Balkon-Kraftwerks reiflich überlegt - handelt es sich dabei doch wieder einmal um eine Investition von bummelig 1.000,00€! Und das ohne irgendwelche Handwerkerkosten ...
Bei der Entscheidung für oder gegen die Anschaffung ist zu bedenken, dass man
einen geeigneten Aufstellort benötigt,
den gewonnen Strom (ohne zusätzliches Medium) nicht speichern kann,
keine Vergütung bei Nichtverbrauch (Einspeisung in das öffentliche Netz) bekommt und
insbesondere tagsüber eine nennenswerte Verbrauchsstrom-Grundlast haben muss.
Zur eigenen Verbrauchsstrom-Grundlast:
Bei uns laufen permanent 2 Kühlschränke, 1 Tiefkühltruhe, 1 Heizungsanlage, kleinere elektrische Geräte wie z. B. unsere Fritzbox sowie PC und TV zumindest im Standby - hinzu kommt gelegentlich der Geschirrspüler, Haartrockner oder die Waschmaschine, diese Verbraucher aber eben nicht permanent.
Damit haben wir tagsüber eine hohe Verbrauchs-Grundlast, welche wir über bewusstes Einschalten von Verbrauchern - wie Geschirrspüler - zusätzlich auch noch hin zu den Sonnenstunden eines Tages verlagern können.
Für uns können wir also ganz objektiv feststellen, dass der gewonnene Strom auch zum größten Teil verbraucht werden kann - das ist aber beileibe nicht in jedem Haushalt so!
Bei dieser Prüfung sollte man sich selbst gegenüber unbedingt ehrlich sein - ansonsten ist die Anschaffung eines solchen Balkon-Kraftwerks eine echte Fehlinvestition!
Die nächste Frage lautete dann, was für eine Anlage schaffen wir uns an?
Gesetzlich ist die maximale Einspeisung des mittels Balkon-Kraftwerk gewonnenen Stroms bei 600 Watt "gedeckelt" - damit würde eigentlich eine 600-Watt-Anlage ausreichend sein!? Trotzdem haben wir uns für eine 740-Watt-Anlage entschieden ...
Zum einen wurde sie gerade angeboten, zum anderen schafft eine überdimensionierte Anlage natürlich auch bei weniger Sonnenschein oder einer schlechteren Ausrichtung eher die gesetzlich zulässige Nutz-Höchstlast von 600 Watt.
Ein noch mehr an Leistung würde (wahrscheinlich) nur ein mehr an Anschaffungskosten bedeuten.
Über einen möglichen Aufstellplatz haben wir uns zwar schon vor der Bestellung Gedanken gemacht, dazu aber später mehr.
Ersteinmal haben wir nach diesen Überlegungen unser Balkon-Kraftwerk geordert:
Natürlich wollten wir nun auch in unsere eigene Stromproduktion einsteigen, die Sommermonate sind ja auch die ertragreichsten - nur, wohin denn nun mit dem Kraftwerk?
Wir müssen die Anlage mit unserem Stromkreis verbinden, nur so kann der gewonnene Strom auch unseren Verbrauch reduzieren. Diese Verbindung stellt man ganz einfach her, indem man den Stecker des (mitgelieferten) Einspeisekabels in irgendeine Steckdose in seinem Privat-Wohnhaus steckt.
Unser Balkon kommt nicht in Frage, da er gen Norden ausgerichtet ist und es zudem für unser Haus denkmalschutzrechtliche Beschränkungen gibt.
Im direkten Umfeld unseres Hauses gibt es ebenfalls keinen geeigneten, unbeschatteten Ort.
Damit blieb uns nur ein Platz auf unserer östlich gelegenen Wiese, nahe unseres Wohnhauses, zu suchen und zu finden.
Uns ist schon bewusst, dass man laut Baugesetzbuch so eine Anlage nicht auf einem als `private Grünfläche´ ausgewiesenen Grundstück aufstellen darf!
Aber mal ganz ehrlich: Das ist uns schei...egal, wir wollen endlich einen ersten Schritt in Richtung autarker Stromversorgung gehen - wenn es auch nur ein ganz ganz kleiner Trippelschritt ist!
Sollten die Ordnungsbehörden uns "erwischen", dann werden wir wohl mit einer Rückbauverfügung zu rechnen haben!? Die Zeit, die Sorge ...
Unser Balkon-Kraftwerk besteht aus zwei Platten, wovon eine Platte bummelig 25Kg wiegt, 170cm lang, 70cm breit & 3cm dick ist.
Wir haben eine einfache Holzkonstruktion gebaut, die als Träger für die beiden Platten dient.
Den zugehörigen Wechselrichter konnten wir gut unter den Platten geschützt "verstecken". Leider reichte das mitgelieferte Einspeisekabel nicht bis zu einer unserer Haus-Steckdosen! Also mussten wir das mitgelieferte Kabel verlängern, was aber auch ohne große Probleme zu machen war - ein wenig handwerkschaftliches Geschick muss man dafür allerdings mitbringen ...
Rückblickend kann ich sagen, dass der Aubau einer solchen Anlage kein Hexenwerk ist. Natürlich muss man ein wenig Zeit, Kraft & Geduld mitbringen - es geht aber!
Am Abend des 7.7.2022 war es dann (endlich) soweit:
Wir hatten die Anlage aufgeständert, die beiden Platten miteinander verbunden und den Stecker des Einspeisekabels in eine unserer Außensteckdosen gesteckt.
Jetzt musste "nur" noch die Sonne scheinen und die Kw`s konnten produziert werden.
Am 31.7.2022 hatten wir bereits 68 Kw auf unserer Zähleruhr und damit (theoretisch) fast 25 Euro gespart! Immerhin ...
Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein solches "Kraftwerk" nicht gerade hübsch ist, wir noch weit von einer Strom-Autarkie entfernt sind und sich die Investition nicht wirklich lohnt - insbesondere dann nicht, wenn man auch noch ein Handwerksbetrieb zum Aufstellen benötigt.
Wir werden hier immer mal wieder unseren Strom-Ertrag veröffentlichen und in einem Jahr nochmals ein wirtschaftliches Fazit ziehen ...
Am 31.12.2022 hatten wir 275,6 KWh "auf der Uhr" ...
Sollten wir tatsächlich jede Kilowattstunde auch verbraucht haben, dann hätten wir knapp 100€ an Stromkosten (0,36€/KWh) in einem halben Jahr eingespart. Wenn das so weitergeht, dann hat sich unser Balkonkraftwerk in 5 Jahren amortisiert.
Unser Fazit: So eine kleine Garten-Photovoltaikanlage ist und bleibt eine Spielerei und lohnt sich nicht wirklich!
Am 1.7.2025 hat unser Balkoonkraftwerk insgesamt 1.878 kWh Strom in 3 Jahren erzeugt.
Bei Stromkosten von mittlerweile 0,32€ kWh haben wir somit 600,96€ eingespart - wenn jede kWh auch tatsächlich von uns verbraucht worden ist!
Bleiben also bummelig 400,00€ (oder 2 Jahre) bis zur Amortisation der Anlage.