Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?

Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist): 

Fortbetrieb Ferienwohnungen

"Nein" zu einer privaten

PV-Anlage in Schleswig!

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig versagt die Genehmigung zur Errichtung einer privaten 30kwp-Solaranlage und zeigt uns auch noch an!

Hier können Sie auch diese "Geschichte" verfolgen:

Genehmigungsversagung PV-Anlage

Neues von Neubauer:

 

März 2024

Tatsächlich gibt es auch im März (bisher) keine wirklichen Neuigkeiten zu vermelden ... die Sanierungsarbeiten in meinen Ferienhäusern am Hafen gehen weiter zügig voran, nehmen aber auch tatsächlich jede freie Minute in Anspruch!

 

Unsere Katze `Pünktchen´ hat seit 14 Tagen einen Faden (oder Grashalm?) aus ihrem rechten Nasenloch hängen. Sie niest ständig und Berührungen im Bereich der Nase sind ihr offensichtlich unangenehm.

Der "Faden" hängt als dünner Strich aus der Nase ...

Da auch nach 2 Wochen keine Besserung festzustellen war, sind wir am 19.3.2024 mit ihr in die Tierarztpraxis gefahren ... das ist nicht witzig, gar nicht witzig - fand sie zumindest!

Der Tierarzt hat dann tatsächlich einen gut 10cm langen Grashalm aus der Nase ziehen können! Unglaublich, aber das soll wohl häufiger mal vorkommen!?

Das ist der Grashalm, der in ihrer Nase feststeckte ...

 

April 2024

Neuer Monat, neues Glück!

Die Vorbereitungen für die ersten Gäste in 2024 nehmen Fahrt auf ... wir starten am Ferienhaus Missunde und nutzen zunächst jede trockene Minute für den "Garten-Frühjahrsputz". Angefangen haben wir mit der Hecke am See ...

Am 11.4.2024 war es endlich soweit: Die Urlaubssaison ist eröffnet und damit sind die Probleme der vergangenen Wochen und Monate vergessen. Noch stehen ein paar Restarbeiten an und dann nehme ich mir für eine Woche eine "Enkelkind-Auszeit" auf Zypern

Vom 27.4.2024 bis zum 4.5.2024 haben wir einen "Familienurlaub" auf Zypern verbracht, viel Sonne getankt und natürlich ausführlich mit unserem Enkel Henry gekuschelt. Schön war`s!

 

Mai 2024

Ich muss mir das (Arbeits-)Leben einfacher machern - ab sofort sorgt ein neuer Mähroboter für die Gartenpflege auf dem Paulihof! Wir haben uns für einen kabellosen Roboter der Firma Mammotion entschieden, welcher bis zu 5000m² Rasenfläche schafft. Die ersten Eindrücke sind vielversprechend.

Den Rest der ersten zwei Mai-Wochen haben wir mit dem Abriss und der Erneuerung einer Zuwegung/Terrasse für eine der dauerhaft vermieteten Wohnungen auf dem Paulihof verbracht. In diesem Zuge haben wir auch gleich drei Regenwasser-Sickerschächte säubern lassen. Statt einer Holzterrasse haben wir auf Wunsch unserer Mieter einen breiten Platten-Gehweg gebaut - dafür ist die Rasenfläche im Garten nun größer geworden.

Und wieder einmal habe ich einen Liebesbrief von meinem Finanzamt im Briefkasten gefunden: Ich soll meinen "Aufgabegewinn" nach der Pächterinsolvenz in der Ceremoni erklären!? Von wegen Gewinn: Die haben mir einen Schaden in Höhe von 118.026,92€ zugefügt und mich dadurch gezwungen, dass Pachtgewerbe abzumelden.

So richtig glauben können wir es noch immer nicht: Am 19.5.2024 bekamen wir auf dem Paulihof "Besuch" von einer Schildkröte!

Nach dem Hochwasser ist vor dem Hochwasser!

Deswegen haben wir schon jetzt neue Sandsäcke gefüllt und zum Hafen gebracht - man weiß ja nie ...

 

 

Sie möchten einen Kommentar oder eine Bewertung zu meinen Ferienunterkünften oder auch zu meinen Themen hinterlassen? Ich freue mich über jede (auch kritische) Nachricht ...

über diesen Link gelangen Sie direkt zu meinem Gästebuch!

 

www.lottoview.de

Unsere Provinzialversicherung ...

... bezahlt völlig überraschend tatsächlich nicht!

 

Ich bin von "meiner" Versicherung derart enttäuscht worden, dass ich mich tatsächlich zwingen muss einen einigermaßen objektiven Bericht zu verfassen. 

 

Das Fazit wird lauten, dass die Provinzial Brandkasse AG unverhältnismäßig teuer ist, kommunikativ deutlich Luft nach oben hat, bei Großschäden eine reine Vermeidungsstrategie verfolgt und kein Stück kulant ist. Der Begriff "Partnerschaft" ist für die Provinzial offensichtlich nur ein Werbeslogan!

 

Was ist passiert?

 

Am 22.10.2023 haben wir der Schleswiger Provinzialagentur, bei der wir seit über 30 Jahren alle unsere Versicherungen abgeschlossen haben, unseren Hochwasserschaden schriftlich gemeldet.

Postwendend bekamen wir einen Anruf mit der Nachricht, dass unsere Versicherung nicht leisten wird. Überschwemmungsschäden durch Ostsee-Hochwasser sind über die Elementarversicherung nicht gedeckt, sie sind explizit ausgeschlossen.

Und dabei haben wir gleich 3 solcher Elementar-Versicherungen: Eine für Gebäudeschäden, eine für Hausratschäden und eine für entgangene Mietausfälle.

Aber das war eine klare Aussage, mit der wir durchaus hätten leben können ...

 

Dann, wenige Tage später, klingelte Franks Handy erneut.

"Die Versicherung zahlt doch. Für den Überschwemmungsschaden war der Starkregen, der Mühlenbach und das an unserem Grundstück angrenzende Holmer Noor ursächlich und nur nachrangig der Hochwasserstand der Schlei, welche ein Arm der Ostsee ist", eröffnete uns ein Mitarbeiter der Schleswiger Provinzial-Agentur die schöne Nachricht!

 

Wir waren zunächst sprachlos, aber natürlich überglücklich!

Und klar, je länger wir nachdachten, desto schlüssiger erschien uns diese Sichtweise.

Erst dann haben wir auch die Fotos des Katastrophentages sortiert und ausgewertet: Tatsächlich floss das Wasser zuerst durch das angrenzende Holmer Noor und über den Hafengang in die beiden Ferienhäuser, erst deutlich später kam dann auch noch das Schleihochwasser "on Top" - da war aber auch alles schon zu spät und ertrunken.

Zudem hatten wir die Tage extremen Starkregen, Frank konnte sogar ein dienstlichen Bericht über die Auswirkungen des Regens beibringen.

 

Was für eine tolle Versicherung - dachten wir tatsächlich!

 

Aber dann gingen die Tage ins Land und wir hörten nichts mehr. Wir wollten aber auch nicht nerven und hielten einfach die Füsse still - so schwer es uns auch fiel.

 

Am 13.11.2023 kam dann der erlösende Anruf unserer Agentur:

"Morgen (14.11.2023) könnte sich ein Sachverständiger die Häuser und die Schäden ansehen, passt es Ihnen?" Natürlich passte es uns!

 

Tatsächlich erschien am Nachmittag des 14.11.2023 unser Schadenssachbearbeiter der örtlichen Provinzialversicherung in Begleitung des Bau-Sachverständigen vor Ort.

Keine 30 Minuten hat der Gutachtertermin gedauert und war echt schräg.

Der Sachverständige hatte keine Messgeräte dabei, Sabrina musste mit unserer Wasserwaage den vermeintlichen Wasserstand an den Häusern anzeigen, welchen er dann abfotografiert hat. Außerdem haben wir ihm eine Grundrisszeichnung aus unseren Unterlagen zur Verfügung gestellt.

"Eure bisherigen Aufräumarbeiten sind gut, aber der Estrichfußboden muss sofort und komplett rausgenommen werden", forderte er wiederholt und mit Nachdruck von uns. Wir hätten eine Schadensminimierungspflicht und er könne uns eine Firma benennen, die sofort Zeit hätte ... 

Dann schoss er noch ein paar Fotos "aus der Hüfte" und entschwand.

Auch der Versicherungsvertreter verabschiedete sich von uns und fragte noch, ob wir eine Vorschusszahlung in Höhe von 10.000€ benötigen würden - das wäre gar kein Problem!

Dieses Angebot freute uns zwar, doch im Wissen um die Schadensregulierung lehnten wir es (dummerweise) ab.

Keinen Zweifel ließen die Beiden an der Schadensursache: Das Holmer Noor mit dem Zulauf über den Mühlenbach und dem Starkregen ist für den entstandenen Schaden ursächlich!

 

Wir blieben doch ein Stück weit sprachlos zurück und wunderten uns, dass der Gutachter nicht nach Einzelheiten des Hausaufbaus gefragt hat - aber es läuft, dachten wir zumindest!

 

Und wieder gingen die Tage und Wochen ins Land, ohne dass wir irgendeine Nachricht von der Provinzial erhielten. Mitte der ersten Dezemberhälfte rief Frank bei der Agentur an:

"Der Sachverständige hat so viel zu tun, er schafft es einfach nicht - wird jetzt aber mit Hochdruck an der Gutachtenerstellung arbeiten", bekamen wir als Erklärung zu hören. "Ohne das Gutachten kann die Provinzialversicherung keine Leistung erbringen ...".

Na gut, warten wir eben weiter ab ...

 

Als wir auch Ende Dezember noch immer nichts gehört hatten (zwischen den Tagen arbeitet Deutschland ja nicht!?), forderten wir einen verbindlichen und offiziellen Gesprächstermin mit dem Agenturinhaber, dem Schleswiger Provinzial-Bezirkskommissar, ein - es reichte uns einfach!

Dieses Gespräch sollte dann endlich - nach dem Weihnachtsurlaub des Kommissars - am 9.1.2024 stattfinden.

Was uns blieb? Abwarten - mal wieder! Aber das waren wir ja schon gewohnt!

 

Endlich - der Nachmittag des 9.1.2024 sollte uns die Gewissheit bringen!?

Von wegen ... nichts an Neuigkeiten wurde uns mitgeteilt!

 

Erst auf direkte Nachfrage - und auch nur, weil alle Provinzialmitarbeiter irgendwie rumstotterten - wurde uns eröffnet, dass tatsächlich noch nicht einmal die Grundsatzfrage, ob gezahlt wird oder nicht, entschieden ist! 

Dabei wurde uns immer gesagt, dass diese Entscheidung bereits gefallen war.

Warum wurde sonst auch ein Gutachter von der Provinzialversicherung beauftragt werden?

Außerdem wurde uns schon eine Abschlagszahlung in Höhe von 10.000€ angeboten!

 

Mit den Worten "in wenigen Tagen bekommen Sie eine verbindliche Nachricht" wurden wir verabschiedet. Unsere Gefühlslage kann ich gar nicht beschreiben - es fühlte sich jedenfalls nicht gut an. 

Zwei Tage später verloren wir erneut die Nerven und haben bei unserem Groß-Schadens-Sachbearbeiter in der Hauptgeschäftsstelle angerufen ...

"Das ist richtig, die Grundsatzentscheidung - ob oder ob nicht - fällt morgen im Kreise von (irgend-)einem (wichtigen) Gremium", bekamen wir zu hören.

Aber wir könnten ja noch unsere Erkenntnisse und Fotoaufnahmen der Flutnacht zusammenstellen und ihm zukommen lassen: "Das wird die Entscheidung mit Sicherheit beeinflussen".

Auch diesem Rat folgten wir natürlich und stellten alles zusammen, was wir an Fotos und sonstigem Wissen hatten.

Nachfolgend können Sie unsere Einlassung nachlesen.

Bericht an die Provinzial
20240110_Hafengang_Hochwasser_Provinzial[...]
PDF-Dokument [4.4 MB]

 

Tatsächlich meldete sich in der folgenden Woche - unaufgefordert - die Schleswiger Provinzial-Geschäftsstelle bei uns.

"Leider stehen wir für den Überschwemmungsschaden nicht ein" lautete die Kernbotschaft. Ein entsprechendes Ablehnungsschreiben wurde uns noch angekündigt, mehr nicht.

 

Das war ein echter Wirkungstreffer!

Am 16.1.2024 - 87 Tage nach der Katastrophe - verweigert uns die Provinzial-Versicherung die zuvorher wiederholt zugesagte Schadensregulierung ...

 

Und nicht nur das:

Nicht einmal unserer Bitte nach Überlassung des Schadengutachtens wurde entsprochen. Es würde sich um ein "internes" Dokument handeln und wird nicht herausgegeben.

 

Damit standen wir vor dem nächsten Problem.

Natürlich haben wir mit der Entschädigungszusage auf eine Schadens-Begutachtung durch einen eigenen Sachverständigen verzichtet. Es läuft ja, so unsere Intention.

Wie sollen wir jetzt dem Finanzamt gegenüber argumentieren?

Wie sollen wir einen staatlichen Härtefall-Kredit beantragen?

Auf nochmaliges Drängen und Bitten hat uns jetzt die Provinzialversicherung wenigstens die Schadens-Kalkulation des von ihr beauftragten Gutachters zur Verfügung gestellt - ein "Dankeschön" fällt mir allerdings schwer.

Nach der ersten Auswertung dieser Kalkulation habe ich erneut "Schnappatmung" bekommen! Was für eine Frechheit und Dilettantismus von dem Gutachter - auch auf diese Aussage werde ich hier noch näher eingehen ...

 

Zunächst habe ich dem Ablehnungsschreiben widersprochen und mit einer Frist von vier Wochen um erneute (kulante) Prüfung gebeten.

Dieses Mal hat die Versicherung schneller gearbeitet - am 18.2.2024 bekam ich die finale Absage per Post zugeschickt.

 

Zwischenzeitlich habe ich mich bei einer großen Anwaltskanzlei in Hamburg informiert. Natürlich würde man mir gerne helfen und bei der Durchsetzung meiner Schadensersatzansprüche unterstützend zur Seite stehen - für einen "läppischen" Stundenlohn von 350,00€ (ob mit oder ohne Mehrwertsteuer habe ich gar nicht mehr erfragt).

Das ist viel Geld, eigentlich viel zu viel Geld! Außerdem nimmt schon die Beibringung der erforderlichen Unterlagen so viel Zeit in Anspruch, die ich schlicht nicht habe.

 

Auf der anderen Seite ist aufgeben nicht gerade meine Stärke.

Ich werde wohl zunächst einmal den Ombudsmann der Versicherer einschalten. Dabei handelt es sich um einen Verein, der zwischen Versicherungen und Versicherungsnehmern schlichtet. Diese Dienstleistung ist kostenfrei und einem gerichtlichen Streitverfahren vorgeschaltet.

 

Doch zunächst einmal zurück zu der Schadenskalkulation des von der Provinzialversicherung bestellten "Gutachters".

Bei dieser Person handelt es sich um einen Schleswiger Bauunternehmer, der mir gut bekannt ist.

Er hat den Schaden an meinen Häusern auf zusammen 72.000€ geschätzt.

Diese Summe beinhaltet Energiekosten für die Trocknung, meine Eigenleistung zur Schadenminimierung und Demontagekosten für die Küchen.

 

Ich könnte jetzt Position für Position der Kalkulation kommentieren ... aber das würde den Rahmen sprengen. Nur soviel: Ein mir privat gut bekannter Immobiliengutachter (leider nicht vereidigt und anderenorts auch für die Provinzial als Gutachter tätig) hat den Gebäudeschaden auf 307.000€ taxiert.

 

307.000€ ist eine hohe Summe - sicherlich auch zu hoch.

Aber das, was Herr F. aus S. berechnet hat, schlägt dem Fass den Boden aus.

 

Beispiel gefällig?

Ein Austausch einer Wohnungseingangstür hat er gar nicht kalkuliert. Auch nicht die (De-)Montage der beiden Badezimmer oder die (De-)Montage der kompletten Heizungsanlage mit Warmwasserspeicher inklusive Rohrleitungen. Ohne diese Arbeiten kommt man nicht an die durchfeuchtete Innenwände im Durchgang.

Für das Reinigen, Grundieren und Streichen der Fassade hat Herr F. aus S. gerade mal 1.530€ aufgerufen! Dazu muss die Holzterrasse demontiert werden, ein Gerüst am Ostgiebel gestellt werden und alle Fenster wie Türen abgeklebt werden - für zusammen 1.530€!? Nicht sein Ernst ...

 

Ich spüre, dass ich mich gerade in rage schreibe.

 

Wichtig ist aber auch, dass man aus solchen Vorkommnissen seine Lehren zieht.

 

 

 

Ich bitte um Geduld, die Geschichte ist noch nicht zu Ende ...

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© Frank Neubauer 2022