Paulihof-Ferienwohnungen Sabrina Neubauer Schleswig, Paulihof
Paulihof-FerienwohnungenSabrina NeubauerSchleswig, Paulihof

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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?

Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist): 

Fortbetrieb Ferienwohnungen

Neues von Neubauer:

 

November 2025

1.11.2025 Sarah im Schacht :-)

Das große Regenrückhaltebecken hinter der Ceremoni staut das Wasser nicht mehr auf! Hier versucht sich unsere Tochter Sarah gerade an dem sogenannten Mönch im Überlaufschacht - leider vergebens. Wir werden wohl ohne eine Fachfirma das Problem nicht beseitigen können!

Der Herbst kann so schön sein ... ein Blick in die Wipfel unserer Allee-Linden am 5.11.2025 beweist dies!

Gezählt haben wir die Ortstermine mit den Denkmalschützern nicht, es war aber wohl das vierte Treffen zum Thema PV-Anlage auf dem Paulihof und es sollte das letzte werden! Am 11.11.2025 bekamen wir endlich die Zusage, dass wir auf dem Dach unseres Stallgebäudes eine 30kWp-Anlage errichten lassen dürfen! Diese Geschichte könnte nach 4 Jahren und 8 Monaten tatsächlich ein gutes Ende finden!

Es ist mal wieder soweit: Da wir unsere nächsten Großprojekte nicht aus der Portokasse finanzieren können, haben wir am 17.11.2025 einen ersten Gesprächstermin bei unserer Hausbank gehabt. Als gut 60-jähriger ist es nicht mehr so einfach Kreditzusagen zu bekommen - aber es wird!

Am 18.11.2025 mussten wir uns von einer guten Freundin, gleichzeitig Oma-Ersatz für unsere Kinder, für immer verabschieden. Sie durfte schnell und ohne Leid, allerdings für alle unerwartet, sterben. Wir werden sie nicht vergessen ...

Wir haben nach 4 Jahren und 8 Monaten die Genehmigung für unsere 30-kWh-PV-Anlage mit Datum vom 27.11.2025 erhalten! Es kann tatsächlich losgehen!

 

Dezember 2025

Auch der Dezember startete mit Terminen mit Handwerksbetrieben für die Wärmewende auf dem Paulihof - es wird immer deutlicher: Das Projekt "Wärmepumpen" wird umfangreicher, als wir es uns gedacht haben. Trotzdem bleiben wir dran und warten auf die Angebote zur Umsetzung ...

Zudem haben sich die Stadtwerke Neumünster gemeldet und wollen ein Breitbandanschluss auch auf dem Paulihof anbieten. Wir können es noch nicht so richtig glauben, haben aber bereits einen Vorvertrag abgeschlossen - die Vorarbeiten haben wir schon 2022 erledigt.

Nachdem wir am 19.12.2025 der Firma Brix Energy den Auftrag zur Installation unserer PV-Anlage erteilt haben, haben wir mit den ersten Vorarbeiten begonnen. In unserem Holzlagerschuppen sollen die Speicher aufgestellt werden - dafür müssen wir eine neue Stromleitung am Fuß der Fassade legen.

Über die Weihnachtstage hatten wir Besuch von unserem Enkelkind Henry, natürlich in Begleitung von Mama & Papa!

Vom 21.12.2025 bis zum 29.12.2025 galt ihm unsere 100%-ige Aufmerksamkeit ... es war unglaublich schön und kaum anstrengend :-)

 

Liebe Gäste und Leser meiner Homepage!

Ich wünsche Ihnen einen guten Rutsch ins neue Jahr und möchte mich für die jahrelange Treue bedanken. 2026 wird nicht langweilig werden, am meisten freue ich mich aber auf Ihre Besuche. Bleiben oder werden Sie gesund und zuversichtlich!

 

Januar 2026

Am 3.1.2026 hatten wir mit 25cm Neuschnee zu kämpfen - das ist für uns schon sehr viel! Aber auch in den Folgetagen fiel immer mal wieder etwas Schnee, hinzu kam ein eisiger Ostwind. Dieser Januar ist der kälteste seit über 10 Jahren.

Eine Mitbewohnerin unserer Hofanlage wird zum 1.3.2026 nach über 10 Jahren aus persönlichen Gründen wegziehen.

Die Nachmietersuche hat genau 1 Stunde gedauert, nun freuen wir uns auf neue Nachbarn zum Sommer!

Am 9.1.2026 hatten wir mal wieder ein "Jahrzehnt-Hochwasser" mit einem Pegelstand von ca. 645cm. Leider war der Pegel im Schleswiger Stadthafen ausgefallen, orientiert haben wir uns an der Pegelstation Füsing.

Es war mal wieder äußerst knapp für unsere Häuser am Hafen!

Den ruhigen Jahresanfang haben wir - solange wir kein Schnee schieben mussten - mit Auf- und Umräumarbeiten in unserer "Waschküche" verbracht ... das musste auch mal sein.

Das Finanzamt hat sich mal wieder gemeldet - dieses Mal ging es um die Grundsteuer für unsere "Ceremoni". Unser Einspruch war erfolgreich und wir haben bereits einen neuen Bescheid!

Wir haben nach jahrelanger Suche eine Versicherung gefunden, welche Ostsee-Sturmflutschäden absichert!

Die Itzehoer Versicherung hat uns zum 1.2.2026 mit unseren Häusern am Stadthafen tatsächlich aufgenommen. Die Prämie ist trotz hoher Selbstbeteiligung zwar kein Schnapper, trotzdem sind wir heilfroh. Ich werde das Thema Versicherungen an anderer Stelle noch vertiefen ... 

 

 

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www.lottoview.de

Denkmalschutz ...

... ist eine wichtige staatliche und private Aufgabe und Verpflichtung!

Nicht umsonst heißt es im Artikel 14 unseres Grundgesetzes: 

"Eigentum verpflichtet. Sein Gebrauch soll zugleich dem Wohle der Allgemeinheit dienen."

 

Uns war beim Kauf bekannt, dass der Paulihof ein "Kulturdenkmal von besonderer Bedeutung" ist und im Jahre 2000 inklusive eines großen Teils der Gartenanlage in das Denkmalbuch des Landes Schleswig-Holstein eingetragen wurde.

Gerade dieser Umstand hat die Hofanlage sogar noch reizvoller für uns gemacht: Eigentlich - dachten wir zumindest - hätte doch die Geschichte des Hauses und der Hofanlage weitestgehend erforscht sein müssen und zumindest substanzerhaltende Reparaturarbeiten regelmäßig durchgeführt werden müssen.

 

Die erste Ernüchterung trat ein, als wir erfahren haben, dass von der Vergangenheit des Paulihofes nicht einmal bei den Historikern des Landesamtes für Denkmalpflege abrufbares Wissen vorhanden war bzw. ist.

Die Begründung der Unterschutzstellung ist kurz abgefasst, lückenhaft - eigentlich substanzlos. Aber das sollte unseren Tatendrang und die Liebe zu dem alten Gemäuer nicht schmälern.

 

Als wir das Gebäude jedoch zum ersten Male betreten haben, verschlug es uns die Sprache:

Kein Denkmalpfleger hatte sich jemals um den Zustand des Haupthauses, geschweige denn der Nebengebäude oder des Gartens, gekümmert - obwohl sich die Liegenschaft im Besitz des Landes befand!

Das Dach war undicht, die Fenster völlig morsch, innerhalb der Räume sind substanzzerstörende Arbeiten ausgeführt worden. So wurde die alte Holztreppe ins Obergeschoss, der alte Dielenfußboden oder aber die Innenwände der einzelnen Zimmer mit Spanplatten verschraubt, eindringendes Wasser hatte Teile des Deckenstucks durchweicht, der alte Fußboden im Erdgeschoss wurde durch Estrich ersetzt und wegen Elektroinstallationen wurden Wände und Stuckschmuck teilweise zerstört.

 

Einen kleinen Eindruck von dem Zustand des Denkmals erhalten Sie beim Betrachten der nachfolgenden Bilder:

verschandelter Dielenfußboden

 

Auch unser Tatendrang sollte schnell den ersten Dämpfer erhalten: 

Jeder Sanierungsschritt - und sei es die Farbgestaltung der Tapeten - musste von uns mit der Denkmalschutzbehörde abgestimmt und von ihnen genehmigt werden.

Möchten Sie mal einige Beispiele lesen? 

  • Die Decke im Gartenzimmer (Obergeschoss) sollte nach dem Willen des Landesamtes für Denkmalpflege in Kiel, umbrafarbend gestrichen werden - "Umbra" ist eine Umschreibung für kackbraun!
  • Das Abschleifen der Holzdielen im Obergeschoss sollte mit einem Handschleifer ausgeführt werden, damit durch die Erschütterungen keine Schäden an den Wänden und Decken auftreten!?
  • Für die Neueindeckung des Daches mussten wir eine ganz bestimmte Pfanne verwenden, die das Dreifache einer normalen Tonpfanne gekostet hat und 10 Jahre später wegen ihrer rauhen Oberfläche total vermoost ist

Unsere leidvollen Erfahrungen mit den Denkmalschützern kann man so zusammenfassen:

  • Alle denkmalschutzrechtlichen Auflagen verteuern eine Sanierung bzw. Arbeiten zum Erhalt der Bausubstanz erheblich,
  • die Antrags- und Genehmigungspflicht auch für dringend notwendige Sanierungsschritte führt zu nervtötenden Verzögerungen und
  • das Zuständigkeiten-Wirrwarr zwischen den Denkmalschutzbehörden ist für Normalbürger nicht zu durchschauen

 

Noch ein Beispiel gefällig?

Für den Austausch der Fenster und der Türen haben wir von der Antragstellung bis zum Projektabschluss 3 Jahre und 9 Monate gebraucht.

 

Am 2.12.2010 beantragten wir die Erneuerung unserer Fenster und Türen. Die alten Fenster waren teilweise einfach nicht mehr zu öffnen, energetisch unzumutbar und wegen Schimmelpilz gesundheitlich bedenklich ...

Schlafzimmerfenster mit deutlicher Schimmelbildung und Eisblumen

Um es vorweg zu nehmen: das letzte Fenster haben wir am 21. August 2014 erneuert - 3 Jahre und 9 Monate nach der Antragstellung!

 

Es war hinsichtlich der Fenstererneuerung einfach keine vernünftige Einigung mit den Denkmalschützern zu erzielen, so dass wir leider den Rechtsweg beschreiten mussten.

Natürlich wollten und wollen wir nicht irgendwelche Plastikfenster einbauen. Natürlich wollen wir hochwertige Holzfenster anfertigen lassen, die dem Anblick der jetzigen Fenster nahezu entsprechen - allerdings energetisch auf dem Stand der Zeit und ohne glasteilende Fenstersprossen. Das fällt aber keinem Menschen beim Anblick der Fenster auf.

Und der Denkmalschutz?

Die Damen und Herren wollten allen Ernstes, dass wir die alten Fenster nochmals aufarbeiten lassen - natürlich wieder, ohne sich an den Kosten zu beteiligen. Und außnahmslos alle Tischler, die wir um ein Angebot gebeten haben, bestätigten uns, dass die vorhandenen Fenster nicht zu reparieren sind.

Am 29.4.2013 hat uns das Verwaltungsgericht Schleswig Recht gegeben und dem Einbau neuer Fenster und Türen zugestimmt.

 

6 von 7 Fenster im Obergeschoss sind erneuert - erkennen Sie welches noch alt ist?

 

Die ersten beiden Fensternachbauten wurden am 7.5.2013 angeliefert und sind wirklich sehr gut geworden. Die Farbgestaltung und die Rahmen- und Sprossenmaße stimmen 100% mit den alten Fenstern überein.

Nach und nach haben wir alle Fenster und Türen ausgetauscht, am 21.8.2014 wurde das letzte Fenster eingebaut.

 

Immer mal wieder werden wir gefragt, wie hoch die finanzielle Unterstützung durch die Denkmalschutzbehörden bei der jahrelangen Sanierung des Paulihof`s ausgefallen ist.

Die Antwort auf diese Frage lautet schlicht und einfach: 0,00€ (in Worten: Null, NullNull€)

 

Wir haben es mittlerweile auch ohne die Hilfe des Denkmalschutzes geschafft, dass Gebäude vor dem sicheren Verfall zu bewahren und werden auch in Zukunft dafür sorgen (können).

Wir haben nur noch einen Wunsch an die Damen und Herren aus Kiel:

Bitte lassen sie uns in Ruhe, sie sind nicht (mehr) willkommen!

 

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