Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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Neues von Neubauer:

Januar 2021

... auch das zweite Corona-Jahr beginnt nach alter Tradition für 10 Wochen mit viel Bewegung (mind. 10.000 Schritte / Tag) und gesunder Ernährung. Irgendwie müssen die Corona-Pfunde wieder weg! Außerdem versuchen wir erstmals das sogenannte 18/6-Intervallfasten. Mal sehen, mit wieviel weniger Kilos wir am 13.3.2021 wieder in die Saison starten können!?

Wer meint, dass die Coronazeit langweilig sei, kann es mir ja mal nachmachen und seine Einkommensteuererklärung erarbeiten. Ich bekomme schlechte Laune, wenn ich solche Wortschöpfungen lese ... oder bin ich da nur zu empfindlich?

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Wissenswertes zum Denkmalschutz

Steuerliche Berücksichtigung

 

Als Besitzer eines Kulturdenkmals konnte ich die Kosten zum Erhalt meines Denkmals steuerlich 10 Jahre lang mit jährlich 9% der bescheinigten Aufwendungen geltend machen.

Wenn ich beispielsweise 10.000€ für die Erneuerung von Fenstern ausgebe, dann kann ich 10 Jahre lang 900€ meines Einkommens  pro Jahr steuerfrei behalten - bei einem Steuersatz von 25% bedeutet dies über den Daumen eine Steuerersparnis von 225€.

 

Richtig:

Damit ist nicht gemeint, dass ich im Jahr 225€ vom Staat bekomme! Nein, ich muss "nur" 225€ weniger Steuern zahlen!

 

 

Bescheinigung

 

Um steuerliche Berücksichtigung finden zu können, müssen die Aufwendungen zum Erhalt des Denkmals zunächst einmal bescheinigt werden.

Achtung, hier liegt der Hase im Pfeffer:

Eine solche Steuer-Bescheinigung darf nur das Landesamt für Denkmalpflege in Kiel ausstellen und der Antrag auf Bescheinigung muss vor dem Beginn der Arbeiten gestellt werden.

Die handwerkliche Ausführung der Arbeiten ist  u n a b h ä n g i g  davon mit der unteren Denkmalschutzbehörde abzustimmen!

 

Richtig:

Wenn wir ein Wohnzimmer neu streichen wollen, müssen wir uns bzw. die Arbeiten mit  z w e i  Behörden abstimmen und von beiden Behörden die Zustimmung einholen - unabhängig voneinander!

 

 

Durchführungsbestimmungen

 

Zu dem gültigen Denkmalschutzgesetz erlässt die Verwaltung sog. Durchführungsbestimmungen - eigentlich!

In einem solchen Werk wird das Verwaltungshandeln, welches durch das Denkmalschutzgesetz ausgelöst wird, "erklärt" und soll dadurch bei den Betroffenen ein Stück weit Transparenz, vielleicht auch Berechenbarkeit, erzeugen.

 

Richtig:

Schon das Wort "eigentlich" deutet darauf hin ... bis heute gibt es diese Durchführungsbestimmungen nicht!

Aber ich möchte auch nicht hetzen, das Gesetz gilt in der aktuellen Fassung auch erst seit 30.1.2015!

 

 

Garten & Gebäude, Umgebungsschutz

 

Wenn ich früher den Begriff "Denkmalschutz" gehört habe, hatte ich immer nur schöne (meist alte) Gebäudefassaden vor Augen - Sie doch sicherlich auch!?

Weit gefehlt ...

 

Richtig ist:

Denkmalschutz kann auch für

das Innere eines Gebäudes - auch wenn es sich um ein privat genutztes Wohnhaus handelt,

Gärten - auch wenn es sich um den eigenen privaten Garten handelt,

gelten.

Und dann gibt es auch noch den Umgebungsschutz! Wobei, der Begriff "Umgebung" ist natürlich nicht definiert!

 

 

Denkweise der Behördenvertreter

 

Ein schwieriges Thema! Die Damen und Herren denken völlig anders als ein Eigentümer ...

Sie lassen ein denkmalsgeschütztes Gebäude lieber verfallen als Maßnahmen zuzustimmen, die nach ihrer Bewertung nicht denkmalgerecht wären.

Wirtschaftliche Auswirkungen ihrer Anordnungen interessieren die Denkmalschützer überhaupt nicht.

Selber wird der Denkmalschutz nicht aktiv, auch nicht bei landeseigenen Liegenschaften.

 

 

Mein Fazit:

 

Der Denkmalschutz (zer-)stört die Liebe zu alten Gemäuern, sehr viele der dort tätigen Mitarbeiter treten all- und besserwissend auf und unterliegen keiner außergerichtlichen Kontrolle! So manches Mal habe ich mir schon die Frage nach der Kompetenz gestellt.

Die Gesetzgebung in diesem Bereich ist eine Katastrophe aus den Zeiten der SPD-Grüne-SSW Landesregierung.

 

Ich würde nicht noch einmal ein denkmalgeschütztes Haus kaufen.