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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?
Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?
Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist):
Neues von Neubauer:
April 2026
Der erste Monat Leerstand unserer Wohnung auf dem Paulihof (frei seit 1.3.2026) ist um. Inzwischen liegen konkrete Zahlen zu den durch die Katzen verursachten Kratz- und Bissschäden vor: Die Handwerker fordern laut Kostenvoranschlägen 15.583€, der Versicherungsgutachter sieht den Schaden erwartungsgemäß niedriger und setzt 11.000€ an – allerdings inklusive Abzug ‚Neu für Alt‘ und inklusive Mehrwertsteuer.
Die Haftpflichtversicherung unserer Ex-Mieterin lehnt die Schadenregulierung jedoch ab: Die Kratz- und Bissschäden durch die Katzen wären über einen sehr langen Zeitraum entstanden und deswegen nicht über die private Haftpflicht versichert!
Um nicht wieder jahrelang auf irgendwelche Juristen warten zu müssen, haben wir ihr ein zeitlich befristetes Angebot zur Güte gemacht ... mal sehen, was jetzt passiert.
Tatsächlich hat unsere ehemalige Mieterin unseren Vorschlag zur Güte angenommen und uns eine kleine Entschädigung gezahlt. Dieses Geld werden wir zur Renovierung der Wohnung verwenden - unsere Arbeitszeit bezahlt mal wieder keiner.
Dafür haben wir neue Mieter gefunden, welche gut zu unserer Hofanlage passen werden! Sie kommen aus Stuttgart und ziehen am 1.9.2026 auf den Paulihof!
Unsere PV-Anlage läuft super! Alleine im April haben wir 3,57MWh Strom erzeugt und waren damit zu 100% autark ... echt spannend!
Mai 2026
So richtig glauben kann ich eigentlich selbst noch gar nicht: Wir haben am 22.5.2026 den Bau einer neuen Pelletheizung beauftragt! Jetzt müssen "nur" noch Förderanträge gestellt und Vorarbeiten erledigt werden und dann kann es im Herbst losgehen - hoffentlich!
Zum 31.5.2026 mussten wir der Stadt Schleswig unsere "Beherbergungsbetriebe" melden, damit wir dann auch die Bettensteuer entrichten können - diese Steuer ist schon jetzt ein gewaltiges Bürokratiemonster und frißt Zeit & Energie.
Juni 2026
Es gibt neuen Ärger mit der öffentlichen Hand! Am 7.6.2026 habe ich nach jahrelangem Bitten den Landrat nun schriftlich aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig keine "Regenwasser-Sturzbäche" mehr von seinem Grundstück auf meins gelangen - zu diesem Thema werde ich in Kürze hier einen Bericht abliefern ... es nervt und ich weiß mir nicht mehr zu helfen!
Sie möchten einen Kommentar oder eine Bewertung zu meinen Ferienunterkünften oder auch zu meinen Themen hinterlassen? Ich freue mich über jede (auch kritische) Nachricht ...
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Das Thema "Parkplätze" hat uns von Anfang an beschäftigt. Gerade in den Sommermonaten, wenn wir unsere Feriengäste begrüßen können, fehlen uns für Besucher aber auch Bewohner der Hofanlage häufig Parkmöglichkeiten.
Aber auch unsere Anhänger, Arbeitsmaschinen und nicht zuletzt die Müllbehälter benötigen Platz - von Ladestationen für E-Autos oder Fahrrad-Stellplätzen einmal ganz zu schweigen. Nur: Wo sollen all diese Dinge hin?
Der einzig sinnvolle Platz zur Umgestaltung liegt im Nordosten, parallel zur Verbindungsstraße Paulihof 6 (Ceremoni) und Paulihof 2 (Lazarett).
Bisher hatten wir dort zwischen vier großen, alten Tannen unsere Brennholzlager, alte Holzbalken und unsere Anhänger abgestellt.
Da die Tannen abgängig waren (teilweise waren die Stämme mehr oder weniger von innen verfault) und immer wieder (kleinere) Äste auf die Straße fielen, mussten wir so wie so handeln.
Im Februar fällten wir die besagten Tannen, hier ein Foto aus dem Jahre 2006:
Ganz nebenbei sei erwähnt, dass unsere Baumfällaktion erwartungsgemäß von sehr aufmerksamen und interessierten Bürgern wahrgenommen und begleitet wurde: Frau Paula Mercier, Untere Naturschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg, hatte (bei einem Ortstermin in anderer Sache) von einer Anzeige gegen uns berichtet!
Natürlich war die Fällaktion erlaubt und durch den altersbedingten Zustand der Tannen auch absolut notwendig. Aber das verstehen einige `Naturschutz-Aktivisten` überhaupt nicht ... ich spare mir jeglichen Kommentar!
Als nächstes haben wir noch im Herbst 2020 Bauschutt-Recycling flächig aufgebracht, gleichmäßig verteilt und verdichtet. Außerdem musste der Doppelstabmattenzaun versetzt und natürlich auch eine vernünftige Parkplatzbeleuchtung installiert werden. Und so sieht die Parkplatzfläche im Oktober 2020 aus:
Das Winterhalbjahr 2020/2021 über haben wir uns dann mit der weiteren Planung der Parkplatzgestaltung und -nutzung beschäftigt. Klar war, dass eine E-Ladestation installiert werden sollte. Den Strom - nicht nur - für die Ladesäule wollten wir gerne über eine Solaranlage gewinnen, weshalb wir uns am 19.3.2021 mit einer Bauvoranfrage an unser (geliebtes) Bauamt gewandt haben.
Was war geschehen?
Ich bekam 12.4.2021 einen Anruf aus dem Bauamt ... "das Vorhaben wäre - so wie geplant - nicht genehmigungsfähig. Ich sollte die Voranfrage zurückziehen, um deutlich höhere Verwaltungsgebühren zu sparen."
So weit, so gut!
Auf meine Frage "warum nicht" verwies die Mitarbeiterin auf den vorgesehenen Standort. Es handelt sich dort um eine Grünfläche und eine Carportanlage (Anm. von mir: Ich wollte eine aufgeständerte Solaranlage errichten!?) dürfe dort nicht errichtet werden.
Aber: Ich könnte das Vorhaben alternativ ein Stück weit nördlicher auf meinem Grundstück realisieren!
Das hört sich ja auch noch alles ganz normal und pragmatisch an!?
Nur: Ein Stück weit nördlicher befindet sich ein kleines Waldstück!!! Dieses könnte/dürfte/müsste ich dann entfernen!!!
Ich war mal wieder ein Stück weit fassungs- und sprachlos und entschied mich die Voranfrage zurückzuziehen ... natürlich werde ich das kleine Waldstück nicht abholzen!
Das ich dann auch noch eine 3-seitige Kostenberechnung über schlussendlich 43,00€ zugeschickt bekam, setzte dem Ganzen noch die Krone auf.
Wie lange die gute Verwaltungsmitarbeiterin wohl an der Erstellung dieses Schreibens gesessen hat? Für sage und schreibe 43,00€! Naja, ist wohl so ...
Erst am 17.8.2021 kam wieder so richtig Fahrt in das Projekt "Parkplatzerweiterung".
Wir hatten zwischenzeitlich bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) einen Zuschussantrag für den Kauf einer Wallbox gestellt. Die Antragsstellung lief online und völlig problemlos. Binnen wenigen Stunden hatten wir unsere Förderzusage für 2 Ladepunkte - zusammen immerhin 1.800€!
Nun konnten wir die Wallbox (Achtung: Es muss sich um eine förderfähige Anlage handeln!) bestellen. Welche Boxen förderfähig sind, erfahren Sie auf der Homepage der KfW ... ebenfalls völlig problemlos.
Unsere Wahl fiel auf eine Wallbox der Firma ABL mit der Bezeichnung eMH3 Twin.
Diese haben wir bei einem Onlinehändler bestellt und sie wurde uns nur 3 Tage später zugeschickt. Die Anschaffungskosten beliefen sich inklusive Frachtpauschale auf bummelig 2.300€ ...
Nun musste sie "nur noch" installiert werden und das geschah am 17.8.2021 durch die Firma Clausen - die benötigten Stromkabel hatten wir im Vorfeld bereits eingeplant und im Erdreich verbuddelt.