Paulihof-Ferienwohnungen Sabrina Neubauer Schleswig, Paulihof
Paulihof-FerienwohnungenSabrina NeubauerSchleswig, Paulihof

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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?

Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist): 

Fortbetrieb Ferienwohnungen

Neues von Neubauer:

 

April 2026

Wühlmaus, Maulwurf und Co haben mal wieder ganze Arbeit geleistet ... die Rasenfläche auf dem Paulihof war dermaßen unterwühlt, dass nur eine überdimensionale Rasenwalze helfen konnte - ein wirklich schönes "Opa-Spielzeug".

Der erste Monat Leerstand unserer Wohnung auf dem Paulihof (frei seit 1.3.2026) ist um. Inzwischen liegen konkrete Zahlen zu den durch die Katzen verursachten Kratz- und Bissschäden vor: Die Handwerker fordern laut Kostenvoranschlägen 15.583€, der Versicherungsgutachter sieht den Schaden erwartungsgemäß niedriger und setzt 11.000€ an – allerdings inklusive Abzug ‚Neu für Alt‘ und inklusive Mehrwertsteuer.

Die Haftpflichtversicherung unserer Ex-Mieterin lehnt die Schadenregulierung jedoch ab: Die Kratz- und Bissschäden durch die Katzen wären über einen sehr langen Zeitraum entstanden und deswegen nicht über die private Haftpflicht versichert!

Um nicht wieder jahrelang auf irgendwelche Juristen warten zu müssen, haben wir ihr ein zeitlich befristetes Angebot zur Güte gemacht ... mal sehen, was jetzt passiert.

Der nächste Tagesausflug: Am 17.4.2026 ging es für mich nach Hamburg - Besuch des Grünen Bunkers auf St. Pauli und des Planetariums

Tatsächlich hat unsere ehemalige Mieterin unseren Vorschlag zur Güte angenommen und uns eine kleine Entschädigung gezahlt. Dieses Geld werden wir zur Renovierung der Wohnung verwenden - unsere Arbeitszeit bezahlt mal wieder keiner.

Dafür haben wir neue Mieter gefunden, welche gut zu unserer Hofanlage passen werden! Sie kommen aus Stuttgart und ziehen am 1.9.2026 auf den Paulihof!

 

Unsere PV-Anlage läuft super! Alleine im April haben wir 3,57MWh Strom erzeugt und waren damit zu 100% autark ... echt spannend!

 

Mai 2026

Vom 5.5.2026 bis zum 12.5.2026 ging es für mich mal wieder nach Zypern - Enkelzeit und auch mal eine Auszeit vom "Paulihof-Alltag"!

So richtig glauben kann ich eigentlich selbst noch gar nicht: Wir haben am 22.5.2026 den Bau einer neuen Pelletheizung beauftragt! Jetzt müssen "nur" noch Förderanträge gestellt und Vorarbeiten erledigt werden und dann kann es im Herbst losgehen - hoffentlich!

 

Zum 31.5.2026 mussten wir der Stadt Schleswig unsere "Beherbergungsbetriebe" melden, damit wir dann auch die Bettensteuer entrichten können - diese Steuer ist schon jetzt ein gewaltiges Bürokratiemonster und frißt Zeit & Energie.

Schrittweise wächst mein Maschinenpark! Wir nennen nun eine fahrbare Rasenwalze unser eigen - anders kommen wir gegen die Wühlmäuse und Maulwürfe nicht mehr an.

 

Juni 2026

Es gibt neuen Ärger mit der öffentlichen Hand! Am 7.6.2026 habe ich nach jahrelangem Bitten den Landrat nun schriftlich aufgefordert, dafür Sorge zu tragen, dass zukünftig keine "Regenwasser-Sturzbäche" mehr von seinem Grundstück auf meins gelangen - zu diesem Thema werde ich in Kürze hier einen Bericht abliefern ... es nervt und ich weiß mir nicht mehr zu helfen!

 

 

 

Sie möchten einen Kommentar oder eine Bewertung zu meinen Ferienunterkünften oder auch zu meinen Themen hinterlassen? Ich freue mich über jede (auch kritische) Nachricht ...

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www.lottoview.de

Unsere Erfahrungen mit einem Balkon-Kraftwerk

Wir haben uns die Anschaffung des Balkon-Kraftwerks reiflich überlegt - handelt es sich dabei doch wieder einmal um eine Investition von bummelig 1.000,00€! Und das ohne irgendwelche Handwerkerkosten ...

 

Bei der Entscheidung für oder gegen die Anschaffung ist zu bedenken, dass man

  einen geeigneten Aufstellort benötigt,

  den gewonnen Strom (ohne zusätzliches Medium) nicht speichern kann,

  keine Vergütung bei Nichtverbrauch (Einspeisung in das öffentliche Netz) bekommt und

  insbesondere tagsüber eine nennenswerte Verbrauchsstrom-Grundlast haben muss.

 

Zur eigenen Verbrauchsstrom-Grundlast:

Bei uns laufen permanent 2 Kühlschränke, 1 Tiefkühltruhe, 1 Heizungsanlage, kleinere elektrische Geräte wie z. B. unsere Fritzbox sowie PC und TV zumindest im Standby - hinzu kommt gelegentlich der Geschirrspüler, Haartrockner oder die Waschmaschine, diese Verbraucher aber eben nicht permanent.

Damit haben wir tagsüber eine hohe Verbrauchs-Grundlast, welche wir über bewusstes Einschalten von Verbrauchern - wie Geschirrspüler - zusätzlich auch noch hin zu den Sonnenstunden eines Tages verlagern können.

Für uns können wir also ganz objektiv feststellen, dass der gewonnene Strom auch zum größten Teil verbraucht werden kann - das ist aber beileibe nicht in jedem Haushalt so!

 

Bei dieser Prüfung sollte man sich selbst gegenüber unbedingt ehrlich sein - ansonsten ist die Anschaffung eines solchen Balkon-Kraftwerks eine echte Fehlinvestition!

 

Die nächste Frage lautete dann, was für eine Anlage schaffen wir uns an?

Gesetzlich ist die maximale Einspeisung des mittels Balkon-Kraftwerk gewonnenen Stroms bei 600 Watt "gedeckelt" - damit würde eigentlich eine 600-Watt-Anlage ausreichend sein!? Trotzdem haben wir uns für eine 740-Watt-Anlage entschieden ...

Zum einen wurde sie gerade angeboten, zum anderen schafft eine überdimensionierte Anlage natürlich auch bei weniger Sonnenschein oder einer schlechteren Ausrichtung eher die gesetzlich zulässige Nutz-Höchstlast von 600 Watt.

Ein noch mehr an Leistung würde (wahrscheinlich) nur ein mehr an Anschaffungskosten bedeuten. 

 

Über einen möglichen Aufstellplatz haben wir uns zwar schon vor der Bestellung Gedanken gemacht, dazu aber später mehr.

Ersteinmal haben wir nach diesen Überlegungen unser Balkon-Kraftwerk geordert:

Bestellbestätigung eines sogenannten Balkonkraftwerks zum Gesamtpreis von 915,00€.

 

 

Mit dieser Firma haben wir beste Erfahrungen gemacht, die Lieferung erfolgte keine 14 Tage nach der Bestellung per Spedition!

 

So verpackt wurde uns das Balkon-Kraftwerk am 7.7.2022, nur 12 Tage nach der Bestellung, durch eine Spedition zugestellt. 

Natürlich wollten wir nun auch in unsere eigene Stromproduktion einsteigen, die Sommermonate sind ja auch die ertragreichsten - nur, wohin denn nun mit dem Kraftwerk?

 

Wir müssen die Anlage mit unserem Stromkreis verbinden, nur so kann der gewonnene Strom auch unseren Verbrauch reduzieren. Diese Verbindung stellt man ganz einfach her, indem man den Stecker des (mitgelieferten) Einspeisekabels in irgendeine Steckdose in seinem Privat-Wohnhaus steckt.

 

Unser Balkon kommt nicht in Frage, da er gen Norden ausgerichtet ist und es zudem für unser Haus denkmalschutzrechtliche Beschränkungen gibt.

Im direkten Umfeld unseres Hauses gibt es ebenfalls keinen geeigneten, unbeschatteten Ort.

Damit blieb uns nur ein Platz auf unserer östlich gelegenen Wiese, nahe unseres Wohnhauses, zu suchen und zu finden.

 

Uns ist schon bewusst, dass man laut Baugesetzbuch so eine Anlage nicht auf einem als `private Grünfläche´ ausgewiesenen Grundstück aufstellen darf!

Aber mal ganz ehrlich: Das ist uns schei...egal, wir wollen endlich einen ersten Schritt in Richtung autarker Stromversorgung gehen - wenn es auch nur ein ganz ganz kleiner Trippelschritt ist!

 

Sollten die Ordnungsbehörden uns "erwischen", dann werden wir wohl mit einer Rückbauverfügung zu rechnen haben!? Die Zeit, die Sorge ...

Unser Balkon-Kraftwerk besteht aus zwei Platten, wovon eine Platte bummelig 25Kg wiegt, 170cm lang, 70cm breit & 3cm dick ist.

 

Wir haben eine einfache Holzkonstruktion gebaut, die als Träger für die beiden Platten dient.

 

Den zugehörigen Wechselrichter konnten wir gut unter den Platten geschützt "verstecken". Leider reichte das mitgelieferte Einspeisekabel nicht bis zu einer unserer Haus-Steckdosen! Also mussten wir das mitgelieferte Kabel verlängern, was aber auch ohne große Probleme zu machen war - ein wenig handwerkschaftliches Geschick muss man dafür allerdings mitbringen ...

 

Rückblickend kann ich sagen, dass der Aubau einer solchen Anlage kein Hexenwerk ist. Natürlich muss man ein wenig Zeit, Kraft & Geduld mitbringen - es geht aber!

 

Am Abend des 7.7.2022 war es dann (endlich) soweit:

Wir hatten die Anlage aufgeständert, die beiden Platten miteinander verbunden und den Stecker des Einspeisekabels in eine unserer Außensteckdosen gesteckt.

Jetzt musste "nur" noch die Sonne scheinen und die Kw`s konnten produziert werden.

 

 

 

Am 31.7.2022 hatten wir bereits 68 Kw auf unserer Zähleruhr und damit (theoretisch) fast 25 Euro gespart! Immerhin ...

Zusammenfassend kann ich sagen, dass ein solches "Kraftwerk" nicht gerade hübsch ist, wir noch weit von einer Strom-Autarkie entfernt sind und sich die Investition nicht wirklich lohnt - insbesondere dann nicht, wenn man auch noch ein Handwerksbetrieb zum Aufstellen benötigt.

 

Wir werden hier immer mal wieder unseren Strom-Ertrag veröffentlichen und in einem Jahr nochmals ein wirtschaftliches Fazit ziehen ...

Am 31.8.2022 zeigte unser Einspeisezähler 167,2 KWh an - damit haben wir im sonnenreichen August fast 100 KWh Strom erzeugt - naja, immerhin ...

 

 

Am 31.12.2022 hatten wir 275,6 KWh "auf der Uhr" ... 

Sollten wir tatsächlich jede Kilowattstunde auch verbraucht haben, dann hätten wir knapp 100€ an Stromkosten (0,36€/KWh) in einem halben Jahr eingespart. Wenn das so weitergeht, dann hat sich unser Balkonkraftwerk in 5 Jahren amortisiert.

Unser Fazit: So eine kleine Garten-Photovoltaikanlage ist und bleibt eine Spielerei und lohnt sich nicht wirklich!

 

 

Am 1.7.2025 hat unser Balkonkraftwerk insgesamt 1.878 kWh Strom in 3 Jahren erzeugt.

Bei Stromkosten von mittlerweile 0,32€ kWh haben wir somit 600,96€ eingespart - wenn jede kWh auch tatsächlich von uns verbraucht worden ist!

 

Bleiben also bummelig 400,00€ (oder 2 Jahre) bis zur Amortisation der Anlage.

Am 4.4.2026 hat unser Balkonkraftwerk insgesamt 2.219 kWh Strom in 3 Jahren und 9 Monaten erzeugt.

Bei Stromkosten von mittlerweile 0,32€ kWh haben wir somit 710,08€ eingespart - wenn jede kWh auch tatsächlich von uns verbraucht worden ist!

 

Bleiben also bummelig 290,00€ bis zur Amortisation der Anlage.

Mittlerweile habe ich die Anlage an einer anderen Stelle aufgebaut und betreibe sie fast unsichtbar als Zusatzversorgung für unser Ferienhaus Paulihof.

 

Da die Anschaffungspreise für diese Anlagen mittlerweile deutlich gesunken sind, kann ich Ihnen aus heutiger Sicht nur zuraten. Die Anlagen rechnen sich nach wenigen Monaten, wenn man sie selbst installieren kann und das ist wirklich kein Hexenwerk!

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© Frank Neubauer 2022