Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

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"Nein" zum Tourismus in Schleswig?

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?

Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist): 

Fortbetrieb Ferienwohnungen

Neues von Neubauer:

Mai 2021

Am 5.5.2021 hat unser Architekt Ralph Buchholz den letzten von insgesamt vier Anträgen auf Umnutzungsgenehmigung der städtischen Bauaufsichtsbehörde zukommen lassen und wir hatten am gleichen Tag mit dem Bürgermeister der Stadt Schleswig ein Gespräch zum Thema "Zulässigkeit von Ferienwohnungen in der Schleswiger Altstadt".

Herr Dose hat sich geduldig unsere Argumente und Sorgen angehört - natürlich ohne eine verbindliche Aussage zu treffen.

Ein Ergebnis hat das Gespräch aber erbracht: Unsere Gefühlslage hat sich deutlich verbessert und wir sind guter Dinge, dass wir für alle Urlaubsunterkünfte eine Nutzungsgenehmigung als Ferienwohnung bekommen werden.

Unser Frühjahr-Urlaubsprojekt 2021: Die Fassade unseres Wohnhauses "schreit" nach 15 Jahren nach einer vernünftigen Reinigung und natürlich auch nach etwas frischer Farbe. Am 10.5.2021 haben wir uns einen Hubsteiger ausgeliehen und hoffen in den kommenden 14 Tagen auf ein paar Tage ohne Regen.

Heute (12.5.2021) habe ich eine Nachricht zu meinen Umnutzungsanträgen aus dem Schleswiger Bauamt auf meinem Rechner gehabt! Ganz ehrlich: Ich habe den Inhalt nicht verstanden und muss in der kommenden Woche erst einmal nachfragen, was die mir sagen wollen!?

Leider habe ich in der Nacht zum 14.5.2021 den 200.000ten Besucher "verschlafen" ... vielen Dank für Ihr Interesse an meiner Homepage!

Ab Montag, 17.5.2021, ist das gesetzlich verhängte Beherbergungsverbot aufgehoben. Sie können Ihren Urlaub unter Beachtung einiger Regeln wieder bei mir verbringen!

Am 21.5.2021, kurz vor dem Abschluss der Anstreicharbeiten, machte unser Hubsteiger schlapp! Nichts ging mehr und wir kamen nur mit Hilfe einer Leiter aus 5 Metern Höhe wieder auf den Boden ... aber auch der Dauerregen macht uns die Arbeit nicht leicht.

Am 28.5.2021 hörte es endlich auf zu regnen und wir konnten mit einem neuen Hubsteiger weitermachen - vielen Dank an HKL Maschinenverleih für die kurzfristige Lieferung einer Ersatzmaschine!

 

Juni 2021

Wir halten auch weiter an unserer Idee, eine Solaranlage gemeinsam mit der E-Ladestation zu installieren, fest - auch wenn wir das Vorhaben aus städtebaulichen Planungsgründen nicht dort realisieren dürfen, wo es sinnvoll und am wenigsten störend ist. Am 10.6.2021 trafen wir uns mit der Fa. STN aus Schleswig und haben gemeinsam nach einer Standortalternative gesucht ... mal sehen, was bei dem jetzigen Angebot herauskommt.

Wir haben die Umnutzungsgenehmigung für unsere Ferienwohnung Paulihof und unser Ferienhaus Paulihof erhalten.

Insgesamt sind alleine dafür 540,00€ an Gebühren fällig geworden, auf die Rechnung unseres Architekten warten wir noch ... richtige Freude will aber nicht aufkommen, denn die Genehmigung für unsere beiden Ferienhäuser am Hafen steht weiterhin noch aus. Auch wenn wir es nicht so richtig glauben können und wollen, wir müssen wohl den juristischen Weg beschreiten. Mittlerweile melden sich immer mehr betroffene Schleswiger bei uns und teilen ihre Fassungslosigkeit mit uns: Die Stadtverwaltung um Bürgermeister Dose untersagt den Betrieb von immer mehr bestehenden Ferienunterkünften im gesamten Stadtgebiet! Der Wirtschaftszweig Tourismus ist ihm und einigen politischen Kräften in dieser Stadt offensichtlich völlig egal und unwichtig ...

Sie ist zwar noch nicht installiert aber bereits gekauft und auch schon geliefert: Die E-Ladestation für unseren Parkplatz.

Es wird eine ABL-Twin-Ladestation mit zwei Ladepunkten a` 11Kw und hoffentlich Mitte August angeschlossen - dann können Sie bei uns Strom tanken!

Leider müssen wir unsere Bemühungen um eine Kombination Solaranlage / Ladesäule ersteinmal einstellen - die behördlichen Auflagen sind einfach nicht zu erfüllen. Soviel zur Energiewende!

Hoffentlich läuft uns nicht mal ein ach so superschlauer Grüner über den Weg und fängt dann auch noch an über die Energiewende zu lamentieren ...

 

Juli 2021

Ab 1.7.2021 erhöhen wir gezwungenermaßen unsere Übernachtungspreise um 10€ die Nacht - das erste Mal seit 12 Jahren.

Die Kosten für den Behördenkampf rund um die Umnutzungsgenehmigung, die erhöhten Hygienemaßnahmen und die explodierten Energiekosten müssen wir einfach umlegen und bitten um ihr Verständnis. 

Fertig! So sieht unser Haus am 15.7.2021 nach dem Fassadenanstrich aus - das hat sich doch gelohnt!?

Am 20.7.2021 hat ein Sachverständiger die Standfestigkeit des alten Bergahorns am Hofplatz überprüft. Wir hoffen, dass wir ein positives Gutachten bekommen werden und der tolle Baum uns und unsere Gäste noch viele Jahre erfreuen wird.

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Unsere (Regenrückhalte-) Teiche

Auf dem Grundstück "Paulihof 1" gibt es insgesamt drei mehr oder weniger große Teiche, über die das Niederschlagswasser abgeleitet und auch gereinigt wird. Solche Teiche werden auch Regenrückhaltebecken genannt ...

 

 

Der obere Teich:

 

Das erste Becken (auch "oberer Teich" genannt) liegt im Westen unseres Grundstücks umgeben von hohen Bäumen und versteckt hinter alten, dichten Büschen.

In diesen Teich wird durch sogenannte KG-Rohre das Regenwasser sowohl vom Haupt- und Nebenwohnhaus, als auch von einem Waldweg im Norden des Grundstücks kommend, weggeführt.

Wer sonst noch sein Regenwasser dort einleitet, kann ich nur vermuten: Wahrscheinlich der Kreis Schleswig-Flensburg und/oder der Landesforst Schleswig-Holstein.

 

Der obere Teich ist von einer historischen Steinmauer eingefasst und entwässert sich über einen Überlauf in Form eines Betonring-Schachtes in Richtung mittlerer Teich.

 

Der Zustand des oberen Teiches ist katastrophal - leider.

Nicht nur, dass die Steineinfassung an vielen Stellen ein- und abgebrochen ist, der Teich ist auch mehrere 10 Zentimeter tief verschlammt. Außerdem liegen abgebrochene Baumäste und auch Müll in dem Teich.

Eine Begehbarkeit des Teiches ist unmöglich, man versinkt sofort in dem stinkenden Morast.

Die Verschlammung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sich das Wasser gar nicht mehr aufstauen kann. Das hat zur Folge, dass Sedimente sich nicht mehr absetzen können und ungefiltert über den Überlauf in den tiefer gelegenen mittleren Teich abfließen.

 

Eigentlich müsste der obere Teich dringend entschlammt und saniert werden - aber:

  • Die Naturschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg rümpft allein schon bei diesem Gedanken die Nase,
  • die Denkmalschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein bekommt dann Schnapp-Atmung,
  • die Kreisverwaltung und natürlich auch die Forstverwaltung denken nicht einmal ganz leise an eine finanzielle Beteiligung und
  • wir können das im Moment zeitlich nicht leisten und auch einfach nicht bezahlen!
... einen untauglichen Versuch einer Entschlammung habe ich schon mal unternommen

 

Der mittlere Teich:

 

Das zweite Becken ("mittlerer Teich") findet sich ca. 100 Meter südlich und ist durch ein KG-Rohr mit dem oberen Teich verbunden.

Der sagenhafte Sommer 2014 macht es möglich:

Der mittlere Teich im Westen unseres Grundstücks trocknete vollständig aus. Was blieb war eine schier nicht enden wollende Schlammwüste auf dem Grund des Teiches - augenscheinlich wurde der Teich jahrzehntelang nicht gereinigt.

Diese Gelegenheit bot sich jetzt:

Bei meinen Säuberungsarbeiten im Jahr 2014 habe ich im Uferbereich des mittleren Teiches mehrere alte Tonrohre gefunden. Daraus schließe ich, dass irgendwann mal irgendwer die Verrohrung zwischen den beiden Teichen erneuert hat und es eventuell irgendwann auch mal weitere Zuflüsse gegeben haben könnte!? Das ist aber eine reine Vermutung ...

KG-Rohre wurden eigentlich erst in den frühen 80iger Jahren verbaut - aber das ist ja auch schon 40 Jahre her!

Am 4.8.2014 war es geschafft:

Der Teich ist sauber und entschlammt ... nun kann es wieder regnen und ich freue mich schon auf das erste Bad im "neuen" Schwimmteich.

Die Steineinfassung habe ich so gut es ging repariert und den Zu- wie Ablauf wieder freigelegt. Auch wenn es dem einen oder anderen Umwelt- oder auch Denkmalschützer nicht passen mag - ich werde mir jetzt noch einen kleinen Steg bauen und den Blick auf das Gewässer von dort genießen.

 

 

Der große Teich:

 

Das völlig zugewachsene Regenrückhaltebecken

Das dritte Becken ("großer Teich") liegt im Osten unseres Grundstücks kurz vor der heutigen Ceremoni inmitten der offenen Graswiese und ist tatsächlich mal als sogenannte "technische Anlage" zur Rückhaltung von Regenwasser errichtet worden.

Eine entsprechende Anzeige liegt der Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg vor.

 

Es gibt keine (mir bekannte) Verbindung zwischen diesem Teich und den beiden anderen Teichen, das Regenwasser läuft über einen zentralen Zufluß im Nordosten, wird aufgestaut und entwässert sich über einen sogenannten Mönch durch ein Rohrsystem in den angrenzenden Wald.

 

Er ist geschätzte 600m² groß, ebenfalls völlig verschlammt und zugewachsen. In dem Jahr 2020 - so die Planung - werden wir das Regenrückhaltebecken mit professioneller Hilfe entschlammen und so wieder als Einrichtung zur Säuberung von Regenwasser ertüchtigen ...

 

Eine detaillierte Dokumentation dieser Arbeiten können Sie unter Projekte Paulihof - Regenentwässerung (2019 - 2020) einsehen.