Familie Neubauer Schleswig, Paulihof
Familie NeubauerSchleswig, Paulihof

Besucher seit dem 13.3.2013

"Nein" zum Tourismus in Schleswig?

Der Bürgermeister der Stadt Schleswig will ganz offensichtlich den Betrieb vieler schon jahrelang bestehender Ferienwohnungen im gesamten Gebiet der Stadt Schleswig untersagen! Das glauben Sie mir nicht?

Ich wollte es auch nicht wahrhaben - aber lesen Sie selbst was passiert (ist): 

Fortbetrieb Ferienwohnungen

Neues von Neubauer:

Januar 2022

Wir wünschen all unseren Gästen und natürlich auch allen anderen "Homepage-Lesern" ein wundervolles Jahr 2022 und würden uns sehr freuen, wenn wir Sie bald mal wieder in unseren Unterkünften begrüßen dürfen!

Wie immer fängt das neue Jahr mit einer

10-wöchigen Fitnesszeit an. Neben gesundem Essen mit einhergehendem Verzicht auf Alkohol, Süssigkeiten und Fett betreiben wir täglich für mindestens 1 Stunde Sport - mit ein wenig Disziplin und starkem Willen werden wir am 12.3.2022 nicht nur leichter sondern auch deutlich fitter sein! Aber bis dahin liegt noch ein langer Weg vor uns ...

Unser guter, alter Chrysler musste mal wieder zum TÜV! Er ist jetzt 17 Jahre alt, hat uns nie im Stich gelassen und unzählige Tonnen Baumaterial transportiert. Auch wenn er die Prüfung am 10.1.2022 locker bestanden hat: 2024 werden wir uns wohl nach einem neuen "Lastenesel" umschauen müssen ...

Jetzt haben wir auch unser erstes Projekt für dieses Jahr gefunden. Es müssen auf unserer Hofanlage alle wasserführenden Absperrhähne, die teilweise 15 Jahre alt sind, wieder gangbar gemacht werden - insgesamt sprechen wir über 41 Absperrhähne!

Einige sind dermaßen festgerottet, dass sie sich nicht mehr bewegen lassen. Und was das für Folgen haben kann, möchte ich mir gar nicht ausmalen.

 

Februar 2022

In der Nacht zum 19.2.2022 wütete das Sturmtief "Zeynep" auch in Schleswig. Insgesamt sind wir mit einem blauen Auge davongekommen, lediglich eine große Esche fiel dem Sturm zum Opfer. Der Baum brach einfach in der Wurzel ab und stürzte auf den Waldweg.

Die Kettensägen stehen schon bereit, zumindest den Weg wollen wir wieder frei bekommen.

 

März 2022

Das Wetter im März war ein Traum und wir haben die vielen Sonnentage gut zum Aufräumen und Reinigen der Terrassen aber auch Gartenmöbel nutzen können. Insgesamt gibt es nicht viel Neues in Schleswig ...

 

April 2022

Uns beschäftigt - und das nicht erst seit dem Beginn des schrecklichen Angriffskrieges auf die Ukraine - das Thema "Energie". Neben der Grundlagenplanung zum Bau einer Solaranlage, deren Errichtung uns von der städtischen Bauaufsicht bislang nicht genehmigt wurde, haben wir uns einen Vorrat an Alternativbrennstoffen zugelegt: Selbstgemachtes Brennholz, Hartholz- und Kohlebriketts. Aber auch unser Heizverhalten haben wir deutlich verändert und hoffen auf diesem Weg die Kosten für Heizenergie einigermaßen im Griff behalten zu können.

Noch in diesem Monat treffen wir uns mit einem Heizungsbauingenieur - vielleicht hat er ja einen guten Rat für uns!?

 

Am 9.4.2022 hatte Frank die Möglichkeit an einer praktischen Ausbildungseinheit für angehende Sondengänger teilzunehmen. In der Wikingerhauptstadt Haithabu wurde eine Fläche unter Leitung & Aufsicht des archäologischen Landesamtes nach Metallen aller Art abgesucht - nur nennenswerte Funde hat er (natürlich) nicht gemacht.

 

Das zentrale Ergebnis der "Energieberatung" für unsere Zentralheizung auf dem Paulihof, die am 27.4.2022 endlich stattfand, war die Erkenntnis, dass wir ohne eigene Solar-Stromgewinnung in keine weitere Planung für alternative Heizformen einsteigen brauchen.

Also habe ich noch am gleichen Tag eine erneute Bauvoranfrage zur Errichtung einer Solaranlage - jetzt aber auf einer mittlerweile genehmigten Parkplatzfläche - an das Bauamt gestellt. Mal sehen, was für eine Antwort nun von dort kommt ...!?

Die Denkmalschutzbehörde, die ich paralell um Genehmigung einer Solaranlage auf dem Dach unseres benachbarten Stallgebäudes gebeten habe, hat unser Ansinnen bereits negativ beschieden: Der Denkmal-Umgebungsschutz lässt ein solches Vorhaben nicht zu!

Mir ist noch nicht so ganz klar, wie wir mit unseren Behörden & Gesetzen die Energiewende hinbekommen sollen? Ich werde bei Gelegenheit mal irgendeinen der schlauen "Super-Öko`s" dazu befragen ...

 

Mai 2022

Diesen "kleinen" Raben hat unsere Molly gefunden. Er hat sich offensichtlich völlig überschätzt und der erste Flugversuch endete mit einer Bruchlandung in unserem Garten. Bevor ihn die Katzen finden konnten, haben wir ihn sicherheitshalber hochgesetzt. Die Vogeleltern haben zwar kräftig (mit ihm?) geschimpft, ihn anschließend aber weiter umsorgt - Ende gut, alles gut!

www.lottoview.de

Unsere (Regenrückhalte-) Teiche

Auf dem Grundstück "Paulihof 1" gibt es insgesamt drei mehr oder weniger große Teiche, über die das Niederschlagswasser abgeleitet und auch gereinigt wird. Solche Teiche werden auch Regenrückhaltebecken genannt ...

 

 

Der obere Teich:

 

Das erste Becken (auch "oberer Teich" genannt) liegt im Westen unseres Grundstücks umgeben von hohen Bäumen und versteckt hinter alten, dichten Büschen.

In diesen Teich wird durch sogenannte KG-Rohre das Regenwasser sowohl vom Haupt- und Nebenwohnhaus, als auch von einem Waldweg im Norden des Grundstücks kommend, weggeführt.

Wer sonst noch sein Regenwasser dort einleitet, kann ich nur vermuten: Wahrscheinlich der Kreis Schleswig-Flensburg und/oder der Landesforst Schleswig-Holstein.

 

Der obere Teich ist von einer historischen Steinmauer eingefasst und entwässert sich über einen Überlauf in Form eines Betonring-Schachtes in Richtung mittlerer Teich.

 

Der Zustand des oberen Teiches ist katastrophal - leider.

Nicht nur, dass die Steineinfassung an vielen Stellen ein- und abgebrochen ist, der Teich ist auch mehrere 10 Zentimeter tief verschlammt. Außerdem liegen abgebrochene Baumäste und auch Müll in dem Teich.

Eine Begehbarkeit des Teiches ist unmöglich, man versinkt sofort in dem stinkenden Morast.

Die Verschlammung ist mittlerweile so weit fortgeschritten, dass sich das Wasser gar nicht mehr aufstauen kann. Das hat zur Folge, dass Sedimente sich nicht mehr absetzen können und ungefiltert über den Überlauf in den tiefer gelegenen mittleren Teich abfließen.

 

Eigentlich müsste der obere Teich dringend entschlammt und saniert werden - aber:

  • Die Naturschutzbehörde des Kreises Schleswig-Flensburg rümpft allein schon bei diesem Gedanken die Nase,
  • die Denkmalschutzbehörde des Landes Schleswig-Holstein bekommt dann Schnapp-Atmung,
  • die Kreisverwaltung und natürlich auch die Forstverwaltung denken nicht einmal ganz leise an eine finanzielle Beteiligung und
  • wir können das im Moment zeitlich nicht leisten und auch einfach nicht bezahlen!
... einen untauglichen Versuch einer Entschlammung habe ich schon mal unternommen

 

Der mittlere Teich:

 

Das zweite Becken ("mittlerer Teich") findet sich ca. 100 Meter südlich und ist durch ein KG-Rohr mit dem oberen Teich verbunden.

Der sagenhafte Sommer 2014 macht es möglich:

Der mittlere Teich im Westen unseres Grundstücks trocknete vollständig aus. Was blieb war eine schier nicht enden wollende Schlammwüste auf dem Grund des Teiches - augenscheinlich wurde der Teich jahrzehntelang nicht gereinigt.

Diese Gelegenheit bot sich jetzt:

Bei meinen Säuberungsarbeiten im Jahr 2014 habe ich im Uferbereich des mittleren Teiches mehrere alte Tonrohre gefunden. Daraus schließe ich, dass irgendwann mal irgendwer die Verrohrung zwischen den beiden Teichen erneuert hat und es eventuell irgendwann auch mal weitere Zuflüsse gegeben haben könnte!? Das ist aber eine reine Vermutung ...

KG-Rohre wurden eigentlich erst in den frühen 80iger Jahren verbaut - aber das ist ja auch schon 40 Jahre her!

Am 4.8.2014 war es geschafft:

Der Teich ist sauber und entschlammt ... nun kann es wieder regnen und ich freue mich schon auf das erste Bad im "neuen" Schwimmteich.

Die Steineinfassung habe ich so gut es ging repariert und den Zu- wie Ablauf wieder freigelegt. Auch wenn es dem einen oder anderen Umwelt- oder auch Denkmalschützer nicht passen mag - ich werde mir jetzt noch einen kleinen Steg bauen und den Blick auf das Gewässer von dort genießen.

 

 

Der große Teich:

 

Das völlig zugewachsene Regenrückhaltebecken

Das dritte Becken ("großer Teich") liegt im Osten unseres Grundstücks kurz vor der heutigen Ceremoni inmitten der offenen Graswiese und ist tatsächlich mal als sogenannte "technische Anlage" zur Rückhaltung von Regenwasser errichtet worden.

Eine entsprechende Anzeige liegt der Kreisverwaltung Schleswig-Flensburg vor.

 

Es gibt keine (mir bekannte) Verbindung zwischen diesem Teich und den beiden anderen Teichen, das Regenwasser läuft über einen zentralen Zufluß im Nordosten, wird aufgestaut und entwässert sich über einen sogenannten Mönch durch ein Rohrsystem in den angrenzenden Wald.

 

Er ist geschätzte 600m² groß, ebenfalls völlig verschlammt und zugewachsen. In dem Jahr 2020 - so die Planung - werden wir das Regenrückhaltebecken mit professioneller Hilfe entschlammen und so wieder als Einrichtung zur Säuberung von Regenwasser ertüchtigen ...

 

Eine detaillierte Dokumentation dieser Arbeiten können Sie unter Projekte Paulihof - Regenentwässerung (2019 - 2020) einsehen.